Avatar: James Cameron würde gerne eine Anthologieserie machen

Am 17. Dezember startet mit Avatar : Fire and Ash der dritte Teil der Reihe, die 2009 mit dem ersten Film begann. Die Produktion von Avatar-Filmen ist extrem zeitaufwendig, die Dreharbeiten für den dritten Teil fanden schon vor Jahren statt. Mit dem Magazin Empire(öffnet im neuen Fenster) hat James Cameron über die langwierige Arbeit an seinem größten Franchise gesprochen, aber auch erzählt, was er sonst noch gerne machen würde: nämlich eine Animationsserie zu Avatar.
Eine Anthologie
James Cameron würde gerne eine Anthologieserie im Stil von Love, Death + Robots oder Secret Level produzieren. Hier würde er Details der Avatar-Historie genauer erkunden, etwa die Hintergrundgeschichte verschiedener Figuren, Dinge, die abseits der Filme passierten oder wer zuerst auf Pandora gelandet ist. Man könnte ihm zufolge der ersten Expedition auf diesen Planeten folgen. Was ihm fehle, sei die Zeit. Er müsste delegieren, um eine solche Serie umzusetzen. Dass Disney sie sofort für den eigenen Streamingdienst haben wollen würde, steht sowieso außer Frage.
Obwohl ihn Pandora noch über Jahre hinweg in Beschlag nehmen wird, plant er auch anderes. Mit seiner Firma entwickelt er einen siebten Teil des Terminator-Franchise, habe nur Probleme mit der Story, weil die reale Entwicklung der KI so rasant sei. Ein weiteres Projekt sei Hiroshima, in dem Cameron den Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt in den Fokus rücke. Etwas, das ihm wichtig sei, weil seiner Meinung nach bei Oppenheimer die Opferperspektive gefehlt habe. Und er arbeite an einem Drehbuch zum Horrorfilm The Devils.
Die nächsten Filme dauern noch
Denn Cameron wird entgegen anderslautender Gerüchte auch den vierten und fünften Teil von Avatar inszenieren. Deren Kinostarts sind für 2029 und 2031 anvisiert. Ob Cameron da noch Zeit findet, eine Serie zu produzieren?



