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Avalanche: Entwickler von Rage 2 für rund 117 Millionen Euro gekauft

Das schwedische Entwicklerstudio Avalanche bekommt einen neuen Eigner: Für rund 117 Millionen Euro übernimmt ein skandinavischer Filmproduzent die Firma, die derzeit zusammen mit id Software am Actionspiel Rage 2 arbeitet.

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Artwork von Rage 2
Artwork von Rage 2 (Bild: Bethesda)

Bislang gehörte der größte Teil des schwedischen Entwicklerstudios Avalanche den Gründern. Nun hat die dänische Filmproduktionsgesellschaft Nordisk Film angekündigt, Avalanche vollständig zu übernehmen. Bereits 2017 hatte Nordisk Film für rund 28 Millionen US-Dollar einen kleinen Anteil gekauft, nun folgt noch der Rest für rund 89 Millionen US-Dollar. Die Transaktion soll bis Ende Juni 2018 abgeschlossen sein.

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Bei keiner der Firmen sind größere Veränderungen geplant, auch die rund 320 Angestellten der Avalanche Studios sollen so weiterarbeiten können wie bisher. Sie sind vor allem mit der Entwicklung von Rage 2 beschäftigt, das zusammen mit id Software im Auftrag des Publishers Bethesda entsteht. Das Actionspiel soll 2019 für Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One auf den Markt kommen.

Avalanche wurde 2003 von Linus Blomberg und Christofer Sundberg gegründet, die beide weiterhin in der Firma mitarbeiten. Ihr Studio hat sich früh auf Action in relativ offenen Umgebungen spezialisiert - etwa mit dem 2006 veröffentlichten Just Cause sowie bislang zwei Nachfolgern. Die Reihe rund um die Hauptfigur Rico Rodriguez genießt einen guten Ruf, war kommerziell aber kein ganz großer Erfolg.

2015 hatte Avalanche zusammen mit Warner Bros. Games ein ebenfalls gelungenes Spiel auf Basis von Mad Max veröffentlicht. Das Studio hat neben seiner Zentrale in Stockholm schon länger eine Niederlassung in New York, außerdem wurde Ende Mai 2018 eine weitere Filiale im schwedischen Malmö eröffnet.

Nordisk Film hat seine Zentrale in der dänischen Stadt Kopenhagen. Laut Wikipedia handelt es sich bei dem 1906 gegründeten Unternehmen um eine der ältesten noch bestehenden Filmgesellschaften der Welt, die sich allerdings schon länger mit Minderheitsbeteiligungen an Spieleentwicklern engagiert. Die Firma gehört zum Medienkonzern Egmont.



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