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AUV: US-Marine sucht mit Robotern nach verschollenem U-Boot

Roboter auf Rettungsmission: Neben Schiffen und Flugzeugen sollen auch unbemannte Systeme nach einem argentinischen U-Boot suchen, das seit der vergangenen Woche vermisst wird.

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Tauchroboter Bluefin 21 (bei der Suche nach einem Flugzeug der Malaysia Airlines): Suchgebiet auf 90 Quadratkilometer eingegrenzt
Tauchroboter Bluefin 21 (bei der Suche nach einem Flugzeug der Malaysia Airlines): Suchgebiet auf 90 Quadratkilometer eingegrenzt (Bild: Peter D. Blair/US Navy)

Bei der Suche nach dem im Südatlantik verschollenen argentinischen Unterseeboot werden auch Roboter eingesetzt. Die US-Marine hat mehrere autonome Unterwasserfahrzeuge (Autonomous Underwater Vehicle, AUV) in das Gebiet gebracht. Sie sollen bei der Suche und der Rettung helfen.

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Die US-Marine will nach eigenen Angaben einen Bluefin-12D sowie drei Iver3-580 einsetzen. Stationiert sind die Systeme in Pearl Harbor auf Hawaii. Das Bluefin 12D kam auch schon bei der vergeblichen Suche nach der 2014 abgestürzten Maschine der Malaysia Airlines zum Einsatz.

Bluefin taucht 1.500 Meter tief

Beide AUV-Typen haben die Form eines Torpedos. Sie sind mit Sensoren ausgestattet, darunter Sonar, mit denen sie das U-Boot orten sollen. Der Bluefin besteht aus Aluminium, ist 4,30 Meter lang und wiegt 260 Kilogramm. Er kann bis zu 1.500 Meter tief tauchen und 30 Stunden im Einsatz sein. Der Iver ist 1,50 Meter lang und wiegt 21 Kilogramm. Der Kunststoffrumpf ist für eine Tauchtiefe von 100 Metern ausgelegt. Die Einsatzdauer beträgt 14 Stunden.

Daneben wird die US-Marine ein Submarine Rescue Diving Recompression System nutzen. Das ist ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug (Remotely Operated Vehicle, ROV), mit dem die Besatzung eines gesunkenen U-Boots gerettet werden kann.

Das 1983 in Deutschland gebaute U-Boot San Juan mit 44 Mann Besatzung an Bord wird seit dem 15. November im Seegebiet vor Patagonien im Süden Argentiniens vermisst. Das Suchgebiet wurde von ursprünglich etwa 480 Quadratkilometern inzwischen auf 90 Quadratkilometer eingegrenzt. An der Suche beteiligen sich neben dem argentinischen und dem US-Militär noch Brasilianer, Briten und Chilenen mit Schiffen und Flugzeugen.



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chefin 22. Nov 2017

Soweit ich weis, ist der normale Sauerstoff der an Bord ist, für einige Tage ausreichend...

teenriot* 21. Nov 2017

Wir reden von Argentinien. Sollten die Atomwaffen haben, hätte der UN-Sicherheitsrat aber...


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