Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Autowerk: Tesla will in Brandenburg jetzt Wasser sparen

Tesla will auf die Kritik an der geplanten Brandenburger Autofabrik reagieren und den Wasserbedarf des Werks drastisch reduzieren.
/ Andreas Donath
29 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Baugrund für die Tesla-Fabrik in Grünheide (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Baugrund für die Tesla-Fabrik in Grünheide Bild: Friedhelm Greis/Golem.de

Tesla will die Pläne für seine Autofabrik in der Nähe von Berlin überarbeiten, um Bürger und Umweltschützer zu beruhigen und die Gigafactory 2021 fertigzustellen. Das sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) .

Kritik an Teslas Vorhaben gab es nicht nur wegen der Abholzung eines Waldes, sondern auch wegen des geplanten Wasserverbrauchs bei der Produktion . Angeblich will Tesla deshalb in wenigen Tagen neue Pläne vorlegen. Der Wasserverbrauch soll demnach um rund ein Drittel reduziert werden. Steinbach geht weiter davon aus, dass 2021 die ersten Autos vom Band rollten.

Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung für den Bau fehlt noch, es laufen aber schon Vorbereitungen dafür. Tesla übernimmt diese auf eigenes Risiko.

Das Unternehmen will bis zu 4 Milliarden Euro investieren und bis zu 12.000 Personen beschäftigen, wenn die Montage von 500.000 Fahrzeugen pro Jahr läuft.

Die Behörden in Brandenburg stehen regelmäßig in Kontakt mit Tesla-Mitarbeitern – auch am Wochenende. Die Zusammenarbeit erfordere viel Flexibilität, sagte Steinbach. Teslas unkonventionelle Praktiken kollidierten manchmal mit der deutschen Neigung zu hochstrukturierter Planung: "Ich finde Out-of-the-Box toll, aber irgendwann wird es anstrengend."

Tesla baut Gigafactory in Brandenburg – Bericht
Tesla baut Gigafactory in Brandenburg – Bericht (02:53)

Relevante Themen