Abo
  • Services:

Autoversicherungen: HUK-Coburg verlässt "relativ teure Vergleichsportale"

Schwerer Schlag für die Branche: Mit dem Autoversicherer HUK-Coburg verlässt ein großes Unternehmen komplett die Vergleichsportale im Internet. Nicht nur, weil diese zu teuer seien.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbevideo von Check24
Werbevideo von Check24 (Bild: Check24/ Screenshoot: Golem.de)

Die größte Autoversicherung Deutschlands, HUK-Coburg, will ihre Produkte nicht mehr über Vergleichsportale verkaufen. "Unsere Autoversicherungen zählen preislich zu den günstigsten im Markt. Um diese Preisposition nicht zu gefährden, haben wir uns dazu entschieden, auf die relativ teuren Vergleichsportale zu verzichten und uns dort nicht mehr listen zu lassen", sagte Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann laut Pressemitteilung. Grund für den Ausstieg seien auch die in jüngster Zeit kritisierten Geschäftspraktiken der Portale wie Verivox, Check24 oder Financescout24.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Hildesheim
  2. Bosch Gruppe, Chemnitz

Die HUK-Coburg will demnach von Oktober 2017 an ihre Produkte im Internet nur noch auf den eigenen Webseiten vermarkten. Vorstandsmitglied Jörg Rheinländer warnte Autofahrer davor, sich bei Vergleichsportalen bedenkenlos für Produkte zu entscheiden, die ganz vorne gelistet würden. Dabei handele es sich oftmals um abgespeckte Produkte, "bei denen wichtige Leistungen fehlen. Spätestens beim Schadenfall kann sich das dann rächen, wenn der Versicherungsnehmer sieht, dass sein Versicherungsschutz Lücken hat".

Verbraucherschützer fordern mehr Transparenz

Die HUK-Coburg verweist zudem auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München vom April 2017. Demnach muss Check24 künftig die Besucher der Webseite beim ersten Geschäftskontakt unübersehbar darauf hinweisen, dass das Portal nicht nur Preise vergleicht, sondern als Online-Versicherungsmakler Provisionen kassiert. Zudem muss der Dienstleister vor dem Abschluss von Hausrat-, Haftpflicht- und Kfz-Versicherungen die Kunden künftig genauer befragen, ob die Versicherung für sie überhaupt vonnöten ist, beziehungsweise über spezielle Risiken informieren.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte im Juni 2017 gefordert, dass Vergleichsportale transparenter werden müssten. Verbraucher könnten keinesfalls sicher sein, dass sie in der Standardsortierung an erster Stelle das beste Ergebnis erhielten, kritisierte der Verband unter Berufung auf zwei Studien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SEAGATE Expansion+ Portable, 2 TB HDD externe Festplatte 59,00€)
  2. ab 529,00€ (bei o2online.de)
  3. 1745,00€
  4. 64,89€

Gaius Baltar 02. Okt 2017

Kann ich nicht bestätigen. Bei Verivox sind die Standardeinstellungen ein 12...

Hopla 27. Sep 2017

Aus meiner Sicht ist das Unsinn

Bouncy 27. Sep 2017

Na soviel Transparenz bieten die anderen auch, aber für die Mehrheit der Nutzer...

berritorre 27. Sep 2017

Franke? ;-)

drvsouth 27. Sep 2017

Also letztes Jahr im April waren sie nicht in den Portalen, als ich mein Auto versichert...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

    •  /