Abo
  • Services:
Anzeige
Autovermieter Sixt: Verfassungsklage gegen Rundfunkbeitrag
(Bild: Dominique Faget/AFP PHOTO)

Autovermieter Sixt Verfassungsklage gegen Rundfunkbeitrag

Der Autovermieter Sixt soll jährlich drei Millionen Euro Rundfunkbeitrag zahlen und will sich dagegen bis hin zum Bundesverfassungsgericht wehren.

Anzeige

Mehr als drei Millionen Euro pro Jahr soll der Autovermieter Sixt für den Beitragsservice von ARD und ZDF zahlen. Wie das Unternehmen in seinem Blog erklärt, sei man bereit, dagegen den Rechtsweg auszuschöpfen und durch alle Instanzen bis vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen.

Sixt bereitet derzeit eine Klage gegen den Bescheid vor dem Verwaltungsgericht München vor.

Sixt muss seit 1. Januar 2013 neben der Abgabe für jedes Leihauto auch Abgaben für die mehreren hundert Vermietstationen in Deutschland zahlen, die aber nicht mit Fernseher oder Radios ausgestattet seien. Diese Betriebsstättenabgabe richtet sich nach der Beschäftigtenzahl. Pro Autoradio werden 5,99 Euro pro Monat berechnet.

Für das erste Quartal 2013 werden fast 718.000 Euro Rundfunkbeitrag gefordert. Unternehmenschef Erich Sixt: "Der Bescheid des Bayerischen Rundfunks dürfte wohl auf den höchsten Betrag lauten, den eine Rundfunkanstalt jemals von einem Beitragszahler für ein Quartal verlangt hat." Die Nutzer der Radios in den Mietwagen müssten privat bereits die Gebühren zahlen.

Bereits vor drei Jahren hatte das Unternehmen bei dem Staatsrechtler Christoph Degenhart von der Universität Leipzig ein Gutachten in Auftrag gegeben, das ergab, dass die Reformpläne, die unverändert von den Bundesländern beschlossen wurden, verfassungswidrig seien.

Wie der Focus berichtete, geht der Düsseldorfer Steuerrechtler Thomas Koblenzer mit einer Popularklage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof gegen die Rundfunkgebühr vor. Er werde die Klage im Namen eines ungenannten Münchener Mandanten in dieser Woche einreichen.

Koblenzer will feststellen lassen, dass "Passagen des Staatsvertrages gegen Vorschriften der Bayerischen Verfassung verstoßen und daher nichtig sind", sagte er. Die Klage rüge eine Verletzung des in der Landesverfassung garantierten Grundrechts auf allgemeine Handlungsfreiheit und eine Verletzung des Rechtsstaatsprinzips.

Die Drogeriekette Rossmann hatte bereits im Januar 2013 beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof Klage gegen den neuen Rundfunkbeitrag eingereicht. Das Unternehmen erwartet, dass es statt bisher 39.500 Euro künftig Rundfunkabgaben in Höhe von rund 200.000 Euro pro Jahr zahlen muss.


eye home zur Startseite
Rulf 22. Aug 2013

wenn eine firma keinen gewinn abwirft, dann soll sie von mir aus gerne zumachen...für...

lisgoem8 21. Aug 2013

Na irgendwie muss doch der eigentlich unnötige Sender DW-TV bezahlt werden. Strahlt der...

Charles Marlow 20. Aug 2013

Sonst wären die schon längst von solchen Zahlungen ausgenommen.

spYro 20. Aug 2013

Also ich zahle keine GEZ. Habe mich vor der Umstellung abgemeldet und bis dahin keinen...

Schnarchnase 20. Aug 2013

Wenn das BVerfG feststellen sollte, dass der neue Rundfunkstaatsvertrag...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SAACKE GmbH, Bremen
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  3. Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, Ludwigsburg
  4. über Ratbacher GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. 6,99€
  3. 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Hoversurf

    Hoverbike Scorpion-3 ist ein Motorradcopter

  2. Rubbelcard

    Freenet-TV-Guthabenkarten gehen in den Verkauf

  3. Nintendo

    Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein

  4. Noch 100 Tage

    Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab

  5. Routerfreiheit

    Tagelange Störung bei Aktivierungsportal von Vodafone

  6. Denverton

    Intel plant Atom C3000 mit bis zu 16 Goldmont-CPU-Kernen

  7. Trotz Weiterbildung

    Arbeitslos als Fachinformatiker

  8. Klage gegen Steuernachzahlung

    Apple beruft sich auf europäische Grundrechte

  9. 3D Studio

    Nvidia spendiert Qt Hunderttausende Zeilen Code

  10. Horizon Zero Dawn im Test

    Abenteuer im Land der Maschinenmonster



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
Merkels NSA-Vernehmung
Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

  1. Re: Kleine Korrektur

    Smincke | 05:10

  2. Re: 400 ¤ und gekauft (kt)

    Komischer_Phreak | 04:48

  3. Re: Damit liefern wir den "Emerging Market...

    Komischer_Phreak | 04:44

  4. S7 gibt es auch auf dem deutschen Markt

    Komischer_Phreak | 04:44

  5. Re: Klatschehelles Handy gesucht

    Komischer_Phreak | 04:41


  1. 18:30

  2. 18:14

  3. 16:18

  4. 15:53

  5. 15:29

  6. 15:00

  7. 14:45

  8. 14:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel