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Autoverleih: Drivy für privates Carsharing ohne Autoschlüsselübergabe

Schnell mal mit dem Auto eines Fremden fahren, ohne den Schlüssel vorher zu haben - das geht mit dem Carsharing-Dienst Drivy, der in Berlin gestartet ist. Der vermietwillige Autobesitzer muss eine Box in sein Fahrzeug einbauen lassen, die das Öffnen per Smartphone erlaubt.

Artikel veröffentlicht am ,
Drivy Open - privates Carsharing wie bei Drivenow.
Drivy Open - privates Carsharing wie bei Drivenow. (Bild: Drivy)

Das private Carsharing-System des französischen Startups Drivy ist in Berlin gestartet. Dabei sollen ohne Schlüsselübergabe Privatfahrzeuge vermietet werden können. Der Mieter öffnet das Fahrzeug über eine App, über die auch der weitere Verleihvorgang realisiert wird. Das funktioniert auch bei Konkurrenten wie Drivenow, nur eben nicht mit Privatfahrzeugen. In Paris wird das System schon länger eingesetzt.

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Die Drivy Open Box verfügt über GPS und ein Mobilfunkmodul, so dass sich das Fahrzeug orten lässt und mit dem Smartphone des Mieters und Vermieters kommunizieren kann. Außerdem erlaubt es das Öffnen und Schließen des Fahrzeugs.

Der Fahrzeugeigentümer entscheidet aber immer noch selbst, wem er das Auto anvertraut und wann. Der Mieter kann es innerhalb dieses Zeitfensters öffnen, schließen und damit fahren. Vor der Miete wird auch der Rückgabeort vereinbart. Damit das Fahrzeug gestartet werden kann, befindet sich der Schlüssel darin. Die Drivy Open Box enthalte eine Wegfahrsperre, so dass nicht einfach ein Dritter mit Diebstahlabsichten das Fahrzeug aufbrechen und wegfahren könne, erklärt der Anbieter.

Im ersten halben Jahr ist Drivy Open für den Vermieter kostenlos, danach werden 29 Euro im Monat verlangt.

Das Ortungssystem übermittelt dem Vermieter den Standort des Fahrzeugs. Er erfährt per E-Mail, wo es abgestellt wurde. Versichert sind die Fahrzeuge der Teilnehmer während der Ausleihe über Drivy und deren Partner Allianz, nicht etwa über ihre private Versicherung. Vor Beginn und Ende der Fahrt muss der Mieter das Auto auf mögliche Beschädigungen untersuchen und diese in der App dokumentieren, bei der Rückgabe sind mehrere Fotos erforderlich.



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Rulf 26. Mär 2016

in den schlüsseln der meißten heutigen autos steckt ja ein id-chip...ohne daß der im...

Bouncy 23. Mär 2016

Definitiv ist es das, aber der ursprüngliche Gedanke dieser Dienste war schon immer der...

wasabi 23. Mär 2016

Offenbar gibt es allein bei Drivy bereits über 5000 Menschen in Deutschland, die genau...


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