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Autostereoskopie: Avatar 2 soll Cinema 3D nutzen

Regisseur James Cameron führt seine Kooperation mit dem Projektor -Hersteller Christie fort und plant offenbar, den zweiten Avatar -Film in Cinema 3D zu zeigen. Dank laserbasierter Autostereoskopie wären keine 3D-Brillen erforderlich.
/ Marc Sauter
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Avatar (Bild: 20th Century Fox)
Avatar Bild: 20th Century Fox

Nachdem James Camerons Lightstorm Entertainment Produktionsfirma die Zusammenarbeit mit dem Laserprojektorhersteller Christie um fünf Jahre verlängert hat(öffnet im neuen Fenster) , berichtet der Inquisitr(öffnet im neuen Fenster) , dass der US-Regisseur für Avatar 2 auf Cinema 3D setzen werde, also 3D ohne eine Polarisationsbrille.

Das MIT erklärt Cinema 3D
Das MIT erklärt Cinema 3D (00:49)

Dahinter verbirgt sich eine Autostereoskopietechnik des Computer Science & Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Durch Parallaxenbarrieren erhält jedes Auge ein eigenes Bild, wodurch eine dreidimensionale Darstellung möglich wird, die keine 3D-Brille erfordert. Die größten Nachteile des Verfahrens sind bisher die vergleichsweise geringe Auflösung und die hohe erforderliche Helligkeit.

Allerdings betonen Christie und Cameron, dass sich die neuen RGB-Laser-Projektoren noch in der Entwicklung befänden und besonders lichtstark sowie effizient sein sollten. Weitere Schlagworte neben 3D sind HFR (High Frame Rate) und HDR (High Dynamic Range). Der erste Avatar-Film lief noch mit 24 Bildern pro Sekunde, der nächste Teil soll mindestens 48 fps nutzen. Schon 2012 setzte Peter Jackson für die Trilogie von der Der Hobbit auf 3D-HFR.

Avatar – Kinotrailer
Avatar – Kinotrailer (01:59)

Camerons kommende Avatar-Ableger wurden in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben, da die technischen Voraussetzungen nicht gegeben waren. Teil zwei soll Ende 2020 erscheinen und die Geschichte rund um das Volk der Na'vi fortführen. Avatar von 2009 weist bis heute das höchste Einspielergebnis aller Zeiten auf, was vor allem dem damals aufwendigen 3D samt entsprechendem Aufpreis geschuldet war. Die Story – Pocahontas in blau – hingegen dürfte nur bedingt zum Erfolg beigetragen haben.

Die obligatorische Spieleumsetzung überzeugte uns nicht.


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