Autostereoskopie: Avatar 2 soll Cinema 3D nutzen

Nachdem James Camerons Lightstorm Entertainment Produktionsfirma die Zusammenarbeit mit dem Laserprojektorhersteller Christie um fünf Jahre verlängert hat(öffnet im neuen Fenster) , berichtet der Inquisitr(öffnet im neuen Fenster) , dass der US-Regisseur für Avatar 2 auf Cinema 3D setzen werde, also 3D ohne eine Polarisationsbrille.

Dahinter verbirgt sich eine Autostereoskopietechnik des Computer Science & Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Durch Parallaxenbarrieren erhält jedes Auge ein eigenes Bild, wodurch eine dreidimensionale Darstellung möglich wird, die keine 3D-Brille erfordert. Die größten Nachteile des Verfahrens sind bisher die vergleichsweise geringe Auflösung und die hohe erforderliche Helligkeit.
Allerdings betonen Christie und Cameron, dass sich die neuen RGB-Laser-Projektoren noch in der Entwicklung befänden und besonders lichtstark sowie effizient sein sollten. Weitere Schlagworte neben 3D sind HFR (High Frame Rate) und HDR (High Dynamic Range). Der erste Avatar-Film lief noch mit 24 Bildern pro Sekunde, der nächste Teil soll mindestens 48 fps nutzen. Schon 2012 setzte Peter Jackson für die Trilogie von der Der Hobbit auf 3D-HFR.

Camerons kommende Avatar-Ableger wurden in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben, da die technischen Voraussetzungen nicht gegeben waren. Teil zwei soll Ende 2020 erscheinen und die Geschichte rund um das Volk der Na'vi fortführen. Avatar von 2009 weist bis heute das höchste Einspielergebnis aller Zeiten auf, was vor allem dem damals aufwendigen 3D samt entsprechendem Aufpreis geschuldet war. Die Story – Pocahontas in blau – hingegen dürfte nur bedingt zum Erfolg beigetragen haben.
Die obligatorische Spieleumsetzung überzeugte uns nicht.