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Die Bedienerfreundlichkeit ist im vernetzten Auto wichtig: Eine Studie sagt, entweder es funktioniert auf Anhieb oder der Autofahrer nutzt einfach weiter sein Smartphone.
Die Bedienerfreundlichkeit ist im vernetzten Auto wichtig: Eine Studie sagt, entweder es funktioniert auf Anhieb oder der Autofahrer nutzt einfach weiter sein Smartphone. (Bild: PR)

Am Kunden vorbeientwickelt

Mal sehn, wie lange das vorhält. Manche Zweifler glauben ja, da würde vieles am Kunden vorbeientwickelt. Zwar sprechen die Hersteller gerne vom Wettkampf um die Technologie-Führerschaft. Doch nach Ergebnissen des Drive Report der US-Unternehmensberatung J.D. Power ist das für die Endkunden ziemlich uninteressant. So hatten von 4.200 Autobesitzern 20 Prozent der Neuwagenkäufer drei Monate nach dem Erwerb des Fahrzeugs rund die Hälfte der angebotenen elektronischen Helferlein noch nicht einmal ausprobiert.

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Die Kunden wollen die Helferlein gar nicht...

Fünf Extras waren dabei besonders unbeliebt: "Noch nie benutzt" gaben 43 Prozent beim "Concierge-Service" an, der beispielsweise Restaurants in der Nähe empfiehlt. Auch der mobile Router, der WLAN-Zugang im Auto ermöglicht, kam nicht gut an (38 Prozent "noch nie benutzt"), ebenso wie automatisches Einparken (35 Prozent), Head-up-Display (33 Prozent) oder Fahrzeug-Apps.

Bei seinem nächsten Fahrzeug würde daher jeder fünfte Autokäufer gerne auf diverse dieser Hightech-Merkmale verzichten, darunter auch Apple Carplay oder Google Android Auto, mit dem Smartphone und Fahrzeug vernetzt werden können. Der meistgenannte Grund für die Ablehnung der Konnektivitätstechnik war: "Ich finde es nicht nützlich."

...aber autonome Autos?

Besser könnte es in 10 bis 15 Jahren werden, wenn die dritte große Entwicklung endlich auf die Straße kommt, um die im Moment ein (viel zu großer) Medienhype gemacht wird: das autonome Auto. Zwar braucht man dafür noch viel genaueres Karten- sprich Navigationsmaterial und eine völlig andere internationale Gesetzgebung.

Aber wenn diese Hürden genommen sind, kann der staugeplagte Vielfahrer die Hände vom Steuer nehmen und sich endlich dem Infotainment und der Vernetzung widmen, E-Paper lesen, Mails bearbeiten - und (noch mehr) telefonieren.

Weil dann der Fahrspaß im ursprünglichen Sinn endgültig auf der Strecke bleibt, sollten wir aber auch ernsthaft überlegen, ob die IAA noch alle zwei Jahre in Frankfurt stattfinden muss. Das geht doch heute schon virtuell, und in 3D.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 E-Autos sind kein großes Geschäft - nicht mal für Tesla

eye home zur Startseite
Peter(TOO) 24. Sep 2015

Daran wird fleissig geforscht und es gibt auch Prototypen, welche sich sehr schnell...

s3r4pH 19. Sep 2015

Elektroautos taugen nichts als Benzinerersatz. Wie lange soll eine fahrt nach z.B...

G-Tech 18. Sep 2015

"Bei seinem nächsten Fahrzeug würde daher jeder fünfte Autokäufer gerne auf diverse...

Yian 18. Sep 2015

Humble Opinion eines der im Artikel erwähnten 20% kritischen Befragten mit ablehnender...

Achranon 17. Sep 2015

Der Kunde soll 10000¤ mehr für ein Elektro Auto ausgeben das 150 km Reichweite hat und...



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