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Autos: Ford will mit Over-the-Air-Updates Geld verdienen

Ford liefert seine Software-Updates Besitzern des Ford F-150 und Mustang Mach-E künftig over the air aus. So kommt Alexa ins Auto.
/ Andreas Donath
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Alexa in einem Ford (Bild: Ford)
Alexa in einem Ford Bild: Ford

Ford hat in den vergangenen zwei Monaten mehr als 100.000 F-150- und Mach-E-Kunden Updates over the air ausgeliefert. Im Herbst soll ein Update dafür sorgen(öffnet im neuen Fenster), dass der Sprachassistent Alexa in das Infotainmentsystem Sync 4(öffnet im neuen Fenster) integriert wird. Ford bietet Alexa drei Jahre lang kostenlos an, danach sollen Abogebühren anfallen. Wie hoch diese sein werden, ist noch nicht bekannt.

Mit Sketch will Ford künftig eine Software in die Autos spielen, mit der handschriftliche Notizen und kleine Zeichnungen mit dem Touchscreen der Fahrzeuge angefertigt werden können. Auch kleine Spiele sollen damit möglich sein.

Mit den Updates will Ford teilweise auch Geld verdienen. So soll das Assistenzsystempaket Bluecruise für einige F-150- und Mach-E-Kunden gegen Gebühr freigeschaltet werden. Sofern die Autos über das Co-Pilot360 Active 2.0 Prep Package verfügen, sollen Kunden in der zweiten Jahreshälfte ein 600 US-Dollar teures Update kaufen können. Darin enthalten ist eine autonome Fahrfunktion Level 2.

Beim Elektroauto Mustang Mach-E ist Bluecruise nur in bestimmten Ausstattungsvarianten mit dem Komfort- und Technikpaket nutzbar, das etwa 3.200 US-Dollar Aufpreis kostet.

Ford will auch Steuergeräte aktualisieren

Zukünftig sollen noch mehr Autos von Ford mit Updates über das Internet aktualisiert werden können. Der Autohersteller will bis 2028 33 Millionen Fahrzeuge mit dieser Fähigkeit ausrüsten, wobei die Updates nicht auf das Infotainment-System beschränkt, sondern auf bis zu 80 Module ausgedehnt werden sollen. Für die Vertragswerkstätten könnte so eine Verdienstmöglichkeit wegfallen, weil Software-Updates für Autos nicht mehr nur dort erhältlich sein werden.

Anfang 2021 kündigte Ford an, dass Googles Android ab 2023 die Infotainment-Systeme in Millionen seiner Autos anbieten werde.


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