Autos: Bis zum VW-Roboterauto dauert es "noch ein paar Tage"

Volkswagen hat einen neuen Vorstandsposten geschaffen: den Softwarevorstand. Der sieht das autonome Fahren noch in einiger Ferne.

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Volkswagen erwartet keinen schnellen Durchbruch beim autonomen Fahren
Volkswagen erwartet keinen schnellen Durchbruch beim autonomen Fahren (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Tesla-Chef Elon Musk meint, autonomes Fahren noch in diesem oder nächsten Jahr anbieten zu können, derweil ist der neue Volkswagen-Softwarevorstand Christian Senger skeptisch. Dem Berliner Tagesspiegel sagte der Manager: "Die 95 Prozent beim autonomen Fahren werden wir relativ schnell erreichen". Das genüge nur leider nicht, damit Fahrer in jeder Situation das Lenkrad loslassen könnten. "Bis wir dann die 99,9 Prozent erreichen, also nahezu komplett autonomes Fahren ermöglichen können, wird es richtig Kraft kosten." Ein Datum zu nennen sei noch nicht möglich. "Bis der Roboter-Volkswagen für jedermann kommt, wird es noch ein paar Tage dauern."

In dieser Hinsicht hat Volkswagen offenbar weder vor Google, Uber und Lyft noch vor Apple Angst: "Zur Wahrheit gehört auch, dass es bisher kein einziges Beispiel für ein Auto gibt, das vollständig von einem IT-Unternehmen auf die Räder gestellt wurde", sagt Senger.

Die Schaffung des Vorstandspostens unterstreicht aber die Bedeutung, die Volkswagen dem Thema beimisst. So wolle der Konzern über die gesamte Lebensdauer eines Autos Updates zur Verfügung stellen, sagt Senger. Er erwartet, dass Kunden bald auch im Auto einkaufen können.

Der Volkswagen-Konzern setzt bei der Entwicklung selbstfahrender Autos offenbar auf eine Kooperation mit dem US-Autohersteller Ford. Im Gegenzug wurde die Anfang 2018 bekanntgegebene Kooperation mit dem Startup Aurora beendet. "Die Aktivitäten im Rahmen unserer Partnerschaft sind abgeschlossen", zitierte die Financial Times (Paywall) Mitte Juni 2019 einen VW-Sprecher.

Die Gespräche mit Ford hingegen machten "große Fortschritte". Noch im Sommer könnte es eine Vereinbarung mit dem Startup Argo AI geben, das von Ford Anfang 2017 übernommen wurde, berichtete die Zeitung unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen. Aurora wurde von früheren Google-, Tesla- und Uber-Managern gegründet. Dazu zählten der frühere Tesla-Manager Sterling Anderson und Googles früherer Projektleiter für autonome Autos, Chris Urmson.

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JackIsBack 20. Jun 2019

Und hier haben wir Mal wieder einen typischen Fall von Dummschwätzerei. Auf welchen...

chefin 19. Jun 2019

Für mich heist das alle 1000km einmal Hand anlegen müssen. Oder anders gesagt, jede Woche...

thinksimple 19. Jun 2019

Das iCar? Nur mit always on fahrbar. Und gibts nur in weiß. Gesteuert wird mit nem...

zwangsregistrie... 18. Jun 2019

Danke Merkel!



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