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Autos: Bis zum VW-Roboterauto dauert es "noch ein paar Tage"

Volkswagen hat einen neuen Vorstandsposten geschaffen: den Softwarevorstand. Der sieht das autonome Fahren noch in einiger Ferne.
/ Andreas Donath
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Volkswagen erwartet keinen schnellen Durchbruch beim autonomen Fahren (Bild: Pexels)
Volkswagen erwartet keinen schnellen Durchbruch beim autonomen Fahren Bild: Pexels / CC0 1.0

Tesla-Chef Elon Musk meint, autonomes Fahren noch in diesem oder nächsten Jahr anbieten zu können, derweil ist der neue Volkswagen-Softwarevorstand Christian Senger skeptisch. Dem Berliner Tagesspiegel(öffnet im neuen Fenster) sagte der Manager: "Die 95 Prozent beim autonomen Fahren werden wir relativ schnell erreichen". Das genüge nur leider nicht, damit Fahrer in jeder Situation das Lenkrad loslassen könnten. "Bis wir dann die 99,9 Prozent erreichen, also nahezu komplett autonomes Fahren ermöglichen können, wird es richtig Kraft kosten." Ein Datum zu nennen sei noch nicht möglich. "Bis der Roboter-Volkswagen für jedermann kommt, wird es noch ein paar Tage dauern."

In dieser Hinsicht hat Volkswagen offenbar weder vor Google, Uber und Lyft noch vor Apple Angst: "Zur Wahrheit gehört auch, dass es bisher kein einziges Beispiel für ein Auto gibt, das vollständig von einem IT-Unternehmen auf die Räder gestellt wurde", sagt Senger.

Die Schaffung des Vorstandspostens unterstreicht aber die Bedeutung, die Volkswagen dem Thema beimisst. So wolle der Konzern über die gesamte Lebensdauer eines Autos Updates zur Verfügung stellen, sagt Senger. Er erwartet, dass Kunden bald auch im Auto einkaufen können.

Volkswagen zeigt den Bulli Budd-e (CES 2016)
Volkswagen zeigt den Bulli Budd-e (CES 2016) (08:03)

Der Volkswagen-Konzern setzt bei der Entwicklung selbstfahrender Autos offenbar auf eine Kooperation mit dem US-Autohersteller Ford. Im Gegenzug wurde die Anfang 2018 bekanntgegebene Kooperation mit dem Startup Aurora beendet. "Die Aktivitäten im Rahmen unserer Partnerschaft sind abgeschlossen", zitierte die Financial Times (Paywall(öffnet im neuen Fenster)) Mitte Juni 2019 einen VW-Sprecher.

Die Gespräche mit Ford hingegen machten "große Fortschritte". Noch im Sommer könnte es eine Vereinbarung mit dem Startup Argo AI geben, das von Ford Anfang 2017 übernommen wurde, berichtete die Zeitung unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen. Aurora wurde von früheren Google-, Tesla- und Uber-Managern gegründet. Dazu zählten der frühere Tesla-Manager Sterling Anderson und Googles früherer Projektleiter für autonome Autos, Chris Urmson.


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