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Autorennen: Rennsportler fahren im Homeoffice

Formel 1? Gestrichen. DTM? Gestrichen. Formel E? Gestrichen. Jetzt treten die Rennprofis gegen die besten Onlinefahrer der Welt an.

Artikel von veröffentlicht am
Es is nur ein Bild aus einem Computerspiel, aber hinter den Namen sitzen die echten Fahrer.
Es is nur ein Bild aus einem Computerspiel, aber hinter den Namen sitzen die echten Fahrer. (Bild: Screenshot/The Race)

Formel 1, DTM, Formel E, Indycar, Nascar, Langstreckenrennen, Tourenwagen, Rallyecross, Motorradrennen, Nachwuchsrennserien - bis Ende April wurde im Motorsport alles gestrichen, was Rang und Namen hat. Nach der Schließung der Rennstrecken haben Rennfahrer unerwartet mehr Freizeit als geplant. Einige suchten sich eine neue, virtuelle, Beschäftigung.

Inhalt:
  1. Autorennen: Rennsportler fahren im Homeoffice
  2. Auch Lando Norris und Stoffel Vandoorne fahren Online

Nach den Absagen organisierte die Online-Publikation The Race innerhalb weniger Tage ein Online-Rennen in rFactor 2 mit digitalen Formel-1-Rennwagen aus dem Jahr 2012, mit Jack Nichols und Jolyon Palmer als professionelle Kommentatoren, zusammen mit dem deutschen Organisator des Rennens, Rene Buttler. Insgesamt waren 10.000 US-Dollar an Preisgeldern ausgeschrieben.

Trotz der kurzen Zeit gewannen sie eine Reihe prominenter Fahrer aus echten Rennserien, die gegen eine Auswahl der besten Simracer antraten. Dabei konnten sich auch Amateurfahrer über ein - leider nicht aufgezeichnetes - Turnier am vergangenen Samstag qualifizieren. Am Sonntag traten die Fahrer aus den drei Gruppen jeweils gegeneinander an. Die acht besten Fahrer aus jeder Gruppe kamen ins große Finale.

In der ersten Gruppe fuhr neben dem Formel-1-Fahrer Max Verstappen auch der aktuelle Indycar Champion Simon Pagenaud, Le Mans Sieger Neel Jani, die Formel-E-Fahrer Maximilian Günther und Antonio Felix da Costa, DTM Fahrer Dani Juncadella und der frühere Formel-1-Fahrer Juan Pablo Montoya. In der zweiten Gruppe waren mit Fahrern wie Bono Huis, Rudy van Buren, Brendon Leigh, James Baldwin, Nikodem Wisniewski, Kuba Brezezinski und Jernej Simoncic einige der besten Onlinefahrer der Welt vertreten.

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Wenig überraschend machten die Simulationsprofis den Sieg unter sich aus. Für das kommende Wochenende sind mehr Rennen geplant. Dann sollen die Fahrer nach Disziplinen getrennt werden, in Simracer und Fahrer echter Rennwagen. Dabei deutet sich an, dass diese Grenzen langfristig verwischen könnten. Maximilian Günther sagte The Race, dass er bis dahin zwar viel mit seinem Rennteam im professionellen Simulator gearbeitet, aber noch nie an einem E-Sport-Rennen teilgenommen habe. Er fand die Erfahrung "ganz cool und entspannt. Aber wenn die Lichter ausgehen, hat man 'dieses Gefühl' und man fährt wie in einem echten Rennen. Es ist super interessant."

Der Prozess funktioniert auch umgekehrt, wie Igor Fraga erst im Februar zeigte, als der Champion im Playstationspiel Gran Turismo die Neuseeländische Toyota Racing Series gewann, nachdem er zuvor nur in semiprofessionellen Rennserien angetreten war, in denen nicht mehr als sechs Fahrer an allen Meisterschaftsrennen teilnahmen.

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Auch Lando Norris und Stoffel Vandoorne fahren Online 
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sadan 19. Mär 2020 / Themenstart

Ganz ehrlich. Die f1 war für mich maximal einschlafhilfe. Aber durch die...

Frank... 18. Mär 2020 / Themenstart

Ach Mist. Ich hatte zu viele solcher Rennen an dem Wochenende gesehen. Hab das wohl mit...

Zinthos 17. Mär 2020 / Themenstart

Also ich finde es tatsächlich spannender. :D Noch besser sind die Marblelympics.

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