Autor über Tarantinos Star Trek: "Es wäre der großartigste Star-Trek-Film geworden"

Im Jahr 2017 hieß es, dass Quentin Tarantino einen Star-Trek-Film(öffnet im neuen Fenster) machen würde. Er hatte eine Idee gepitcht, die bei Paramount gut ankam. Danach arbeitete Tarantino mit dem Autor Mark L. Smith (The Revenant) zusammen, der das Skript schrieb. Aus diesem Projekt wurde nie etwas, aber Smith hat sich anlässlich der Promotion(öffnet im neuen Fenster) für seinen Film The Boys in the Boat nun darüber geäußert und meinte: "Es wäre der großartigste Star-Trek-Film aller Zeiten geworden."
"Quentin und ich haben viel darüber geredet. Er hatte tolle Ideen, aber dann fing er an, sich Gedanken über die Anzahl zu machen, seine inoffizielle Anzahl von Filmen" , sagte Smith. "Ich erinnere mich, dass wir uns unterhielten und er sagte: 'Wenn ich mich nur mit dem Gedanken anfreunden könnte, dass Star Trek mein letzter Film sein könnte, der letzte, den ich je mache. Will ich es so beenden?' Ich glaube, das war der Punkt, den er nie überwinden konnte, also liegt das Drehbuch immer noch auf seinem Schreibtisch."
Denn Tarantino hat schon lange gesagt, dass er nur zehn Filme inszenieren will, wobei er die beiden Volumes von Kill Bill als einen Film wertet. Sein offiziell letzter Film wird darum The Movie Critic.
Hoffnung darauf, dass dieser Film noch kommt, macht Smith nicht: "Ich würde mich freuen, wenn es passieren würde. Aber das ist eines dieser Projekte, die einfach nicht entstehen. Es wäre der beste Star-Trek-Film, nicht wegen meines Drehbuchs, sondern einfach wegen dem, was Tarantino daraus gemacht hätte."
Vielleicht ist man bei Paramount aber auch ganz froh darüber. Denn wie gut der Pitch auch immer war - hätte Paramount wirklich einen Star-Trek-Film mit einem R-Rating haben wollen? "Seine Vision war es, hart zu sein. Es war ein hartes R. Es sollte eine Art Pulp-Fiction-Gewalt werden. (...) Es wäre cool gewesen."



