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Das System funktioniert auch mit Heizkörpern

Heute geben sich Käufer nicht mehr mit Einheitsfarbe und Einheitsausstattung zufrieden. Präferenzen bei der Farbe der Karosserie und der Sitze müssen ebenso berücksichtigt werden wie individuelle Wünsche beim Antrieb oder der Ausstattung mit Infotainment- oder Assistenzsystemen.

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Auch Rusitschka kommt aus dieser Branche. Entsprechend sind die europäischen Automobilhersteller die bevorzugte Zielgruppe von Arculus. Pilotkunde ist Audi, Rusitschkas ehemaliger Arbeitgeber. Der Ingolstädter Hersteller plant die modulare Fertigung eines Vorprodukts, die noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll. Inzwischen interessieren sich aber auch andere Branchen für das System. Dazu gehört der Heizkörperhersteller Viessmann. Weitere Anfragen kamen von Herstellern von Consumer Electronics, Haushaltsgeräten oder aus der Akkuzellfertigung.

Eine Anpassung des Systems auf andere Branchen sei problemlos möglich, sagt Rusitschka. Das habe sich in Pilotprojekten gezeigt. Ob verschiedene Varianten eines Produkts oder ein ganzes Produkt gefertigt werden sollten, sei egal. "Das ist eine der Motivationen für die modulare Produktion: dass wir agnostisch sind, was der Kunde am Ende damit herstellt." Es komme dann darauf an, die Arbeitskräfte an den Stationen auf die einzelnen Arbeitsinhalte zu schulen.

"Die Leute kommen auf uns zu und sagen: 'Wir wissen, dass ihr das für Automotive gebaut habt. Aber wir haben das gleiche Problem. Wir wissen nicht, was der Kunde morgen bestellt und müssen heute eine Fertigung für die nächsten zehn Jahre aufbauen'", sagt Rusitschka. Das sei für ihn die Bestätigung gewesen, dass sich Effekte aus der Automobilindustrie auch in anderen Branchen realisieren ließen.

Sein Unternehmen werde von der aktuellen Situation profitieren, glaubt er. Vor der Coronakrise seien Varianz und Komplexität Haupttreiber für Unternehmen gewesen, sich mit der Produktion auseinanderzusetzen. Jetzt sei die Unsicherheit hinzugekommen, wie es weitergehe. "Die große Chance einer modularen Produktion ist, dass sie vielseitig ist und sich gut auf die Last einstellen kann. Man kann das Volumen sowohl nach unten als auch nach oben sehr gut anpassen."

Nach oben anpassen will sich auch Arculus: Das Unternehmen hat derzeit etwa 50 Mitarbeiter. Bis Ende kommenden Jahres will es auf 110 wachsen. Die nötigen Finanzmittel sind vorhanden. Gerade erhielt Arculus in einer Finanzierungsrunde Risikokapital in Höhe von 16 Millionen Euro.

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 Mobile Plattformen bringen die Autos zu den Stationen
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plutoniumsulfat 19. Jun 2020

Wenn der ÖPNV autonom fährt, ist das dann auch Individualverkehr?

cruse 17. Jun 2020

Nope, das ist kein Problem. Viele Arbeiter hier können mehrere Serien(bzw Produkte) und...

Edgar_Wibeau 15. Jun 2020

Drei fallen mir spontan ein: Meine Nachbarfamilie hat zwei, meine Ex eins. Ok, sie sind...

Taylsch 15. Jun 2020

Gut, dass hier jeder seine subjektive Sicht drauf hat. Nur weil dir der Ford in schwarz...

norinofu 15. Jun 2020

Das ist mir beim anlesen des Golemartikels sofort durch den Kopf gegangen. So neu ist die...


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