Autopilot: Tesla gibt Fahrer die Schuld am tödlichen Unfall

Nach dem tödlichen Unfall mit einem Model X, das mit hoher Geschwindigkeit und aktiviertem Autopiloten in einen Betonspurteiler fuhr, hat Tesla dem Fahrer die Schuld gegeben(öffnet im neuen Fenster) . Zuvor hatte die Familie des Opfers im Fernsehen angekündigt, rechtliche Schritte zu unternehmen und Tesla zu verklagen. In einem Interview(öffnet im neuen Fenster) mit dem lokalen Fernsehsender ABC 7 sagte die Frau des Getöteten, dass sich ihr Mann vor dem Unfall bei ihr beschwert habe, das Auto neige dazu, in Richtung Fahrbahnteiler zu ziehen. Dort passierte später auch der Unfall, bei dem das Auto aufgrund der Wucht des Aufpralls in zwei Teile gerissen wurde. Das Opfer pendelte auf dieser Strecke täglich.

Tesla nutzte diese Aussage nun, zu betonen, nicht das Unternehmen, sondern der Fahrer trage die Verantwortung für den Unfall: " Wir bedauern den Verlust der Familie sehr. Der Familie zufolge war sich [der Fahrer] sehr wohl bewusst, dass der Autopilot nicht perfekt gewesen sei, und er sagte ihnen, dass er an genau diesem Ort nicht zuverlässig sei, aber aktivierte dennoch dort den Autopiloten."
Seit dem Tod eines Tesla-Besitzers im Jahr 2016 betont Tesla, dass der Autopilot ein Fahrerassistenzsystem und kein vollwertiges Selbstfahrsystem sei. Der Fahrer werde gewarnt, die Hände am Lenkrad zu lassen, während der Autopilot eingeschaltet sei.
Unterdessen bekam Tesla auch Ärger mit Behörden(öffnet im neuen Fenster) . Ermittler beschwerten sich, dass sich Tesla vor Abschluss der offiziellen Untersuchung öffentlich über den Unfall geäußert habe.