Autopilot: Tesla gibt Fahrer die Schuld am tödlichen Unfall

Der tödliche Autounfall mit einem Model X beschäftigt Anwälte, Tesla und die Familie des Opfers weiter. Tesla beschuldigt den Fahrer, nicht ausreichend aufgepasst zu haben, obwohl ihm bewusst gewesen sei, dass das Fahrerassistenzsystem Autopilot am Unfallort nicht richtig funktioniert habe.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Tesla Model X
Tesla Model X (Bild: Tesla)

Nach dem tödlichen Unfall mit einem Model X, das mit hoher Geschwindigkeit und aktiviertem Autopiloten in einen Betonspurteiler fuhr, hat Tesla dem Fahrer die Schuld gegeben. Zuvor hatte die Familie des Opfers im Fernsehen angekündigt, rechtliche Schritte zu unternehmen und Tesla zu verklagen. In einem Interview mit dem lokalen Fernsehsender ABC 7 sagte die Frau des Getöteten, dass sich ihr Mann vor dem Unfall bei ihr beschwert habe, das Auto neige dazu, in Richtung Fahrbahnteiler zu ziehen. Dort passierte später auch der Unfall, bei dem das Auto aufgrund der Wucht des Aufpralls in zwei Teile gerissen wurde. Das Opfer pendelte auf dieser Strecke täglich.

Stellenmarkt
  1. Java Developer (m/w/d)
    Governikus GmbH & Co. KG, Bremen, Berlin, Erfurt, Köln (Home-Office möglich)
  2. Mitarbeiter für den IT-Support (m/w/d)
    Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V., München
Detailsuche

Tesla nutzte diese Aussage nun, zu betonen, nicht das Unternehmen, sondern der Fahrer trage die Verantwortung für den Unfall: "Wir bedauern den Verlust der Familie sehr. Der Familie zufolge war sich [der Fahrer] sehr wohl bewusst, dass der Autopilot nicht perfekt gewesen sei, und er sagte ihnen, dass er an genau diesem Ort nicht zuverlässig sei, aber aktivierte dennoch dort den Autopiloten."

Seit dem Tod eines Tesla-Besitzers im Jahr 2016 betont Tesla, dass der Autopilot ein Fahrerassistenzsystem und kein vollwertiges Selbstfahrsystem sei. Der Fahrer werde gewarnt, die Hände am Lenkrad zu lassen, während der Autopilot eingeschaltet sei.

Unterdessen bekam Tesla auch Ärger mit Behörden. Ermittler beschwerten sich, dass sich Tesla vor Abschluss der offiziellen Untersuchung öffentlich über den Unfall geäußert habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 15. Apr 2018

Das "normalerweise" ist hier aus Gründen der Reproduzierbarkeit extrem wichtig. Längst...

Anonymer Nutzer 15. Apr 2018

Dummerweise bin ich selbst in der Produktentwicklung tätig. Erfolgreich. Nicht zuletzt...

SanderK 14. Apr 2018

Ja, sehr gut zusammengefasst, wobei ich Grad heute was vom E Bully gesehen habe. Mal...

Anonymer Nutzer 13. Apr 2018

Menschliche Fahrer mögen durchschnittlich gesehen auch nicht sehr sicher unterwegs sein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /