Autopilot: Tesla-Fahrer bei Unfall gestorben

Der Fahrer eines Tesla Model 3 ist in einen Lkw-Unfall gerast. Ob der Autopilot an war, ist noch unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3 (Symbolbild)
Tesla Model 3 (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Ein 35 Jahre alter Fahrer eines Tesla Model 3 ist in Kalifornien auf einen Lkw aufgefahren und bei dem Unfall getötet worden. Der Unfall ereignete sich am 5. Mai 2021 auf der Interstate 210 bei Fontana, der Lastwagen stand aufgrund eines Unfalls auf der Straße. Der Lkw-Fahrer und ein Helfer wurden verletzt.

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Die Behörden vermuten, dass der Fahrer mit dem Assistenzsystem Autopilot des Teslas unterwegs war. Ob der Autopilot zum Unfallzeitpunkt tatsächlich aktiv war, muss die Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) noch untersuchen.

Die Verkehrspolizei hatte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zunächst mitgeteilt, der Autopilot sei eingeschaltet gewesen, schrieb später jedoch, dass er "vermutlich" aktiv gewesen sei.

Der Unfallfahrer hatte zuvor auf Tiktok und Instagram eigene Videos des Systems gepostet und die entspannende Fahrweise gelobt. Bei Teslas Autopiloten handelt es sich nicht um ein autonomes System, der Fahrer muss aufmerksam sein und jederzeit eingreifen können. Brems- und Beschleunigungsvorgänge sowie Spurwechsel kann das System aber übernehmen.

Unfälle mit Teslas unter besonderer Beobachtung

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Bereits im April gab es einen tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla, der ebenfalls zunächst auf den Autopiloten zurückgeführt wurde, was aber so nicht haltbar war. Vollständig aufklären lasse sich der Unfall eines Model S mit zwei Toten in Texas nicht mehr, weil ein anschließender Brand Speichermodule zerstört habe, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) in einem Zwischenbericht mit.

Ein Speicherbaustein werde noch im Labor untersucht. Laut vorläufigem Bericht war der Autopilot zumindest nicht komplett aktiviert. Bei Vergleichsfahrten habe nur die verkehrsabhängige Geschwindigkeitsregelung, aber nicht das Autosteer-System zur Spurhaltung auf der Unfallstrecke eingeschaltet werden können.

Insane Mode - Die Tesla-Story: Wie Elon Musk die Automobilbranche auf den Kopf gestellt hat und stellen wird

Als unbelehrbar erwies sich derweil der kalifornische Fahrer eines Teslas: Er hatte sich mehrfach dabei ablichten lassen, wie er mit seinem Tesla im Autopilot-Modus unterwegs war, während er auf dem Rücksitz des Fahrzeugs saß. Er wurde vorläufig festgenommen. Nach seiner Freilassung behauptete er, er habe sich auf der Rückfahrt von einem Tesla auf der Rücksitzbank sitzend befördern lassen.

2019 gab es einen tödlichen Unfall mit einem Tesla Model 3, bei dem sich der Fahrer offenbar zu sehr auf die Fähigkeiten der Assistenzsysteme verlassen hatte. Aus dem Unfallbericht der NTSB ging hervor, dass der Fahrer zehn Sekunden vor der Kollision mit einem querenden Sattelschlepper den Autopiloten aktiviert hatte. In den letzten acht Sekunden vor dem Unfall habe der Fahrer nicht mehr die Hände am Lenkrad gehabt.

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xSureface 20. Mai 2021

Der Spurhalteassistent und der Abstandstempomat eines Audis ist genauso. Da weiß auch...

xSureface 19. Mai 2021

Bei Tesla gibts aber eben nur 5 Beiträge über Unfälle im Monat. Evtl. sogar weniger. Wenn...

xSureface 19. Mai 2021

Er meint wohl die Ankündigung, beim FSD demnächst auf Radar zu verzichten. Das der AP...

katze_sonne 19. Mai 2021

Danke, das ist genial! :D

Grorkef 19. Mai 2021

Laut dem Statistischen Budesamt gab es 2020 insgesamt 2719 tödliche Verkehrsunfälle in...



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