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Mike Lynch lässt HP-Mitarbeiter mit Autonomy-Software experimentieren.
Mike Lynch lässt HP-Mitarbeiter mit Autonomy-Software experimentieren. (Bild: HP)

Autonomy-siert: Intelligentere PCs und Drucker von HP

Mike Lynch lässt HP-Mitarbeiter mit Autonomy-Software experimentieren.
Mike Lynch lässt HP-Mitarbeiter mit Autonomy-Software experimentieren. (Bild: HP)

HP-Entwickler experimentieren mit der Mustererkennungssoftware des übernommenen Unternehmens Autonomy. Sie soll intelligentere PCs und Drucker ermöglichen, die ihre Nutzer besser informieren und organisieren - und HP wieder erfolgreicher machen.

HPs 10,3 Milliarden US-Dollar teure Autonomy-Übernahme wird wohl bald Ergebnisse zeitigen: Wie die britische Financial Times unter Berufung auf den Autonomy-Chef Mike Lynch berichtet, soll die eigentlich für den geschäftlichen Einsatz entwickelte Datenauswertungssoftware von Autonomy in Zukunft auch PCs und Drucker - offenbar auch solche für Privatnutzer - aufwerten.

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HP-Entwickler konnten bereits mit der Autonomy-Software experimentieren. "Ich glaube, sie haben Spaß daran", sagte Lynch der Financial Times. Die Geräte sollen jedoch noch 2012 auf den Markt kommen, Details dazu und zu angepassten Diensten nannte Lynch nicht. Lynch ist seit der Übernahme auch Chef von HPs Information-Management-Sparte.

Intelligente Dokumentenverwaltung

Laut Forrester-Analyst Frank Gillett kann Autonomy Informationen aus unstrukturierten Daten wie Audio, Video, Social Media, E-Mails und Webinhalten extrahieren. Gegenüber der Financial Times spekuliert er deshalb, die Mustererkennungs- und Konzeptextraktionssoftware von Autonomy könnte beispielsweise mit einem Multifunkionsdrucker eingescannte Dokumente automatisch analysieren, kategorisieren und in einem HP-eigenen Cloud-Dienst sortiert ablegen und sichern.

Gillett zufolge wäre das nicht alles, ein entsprechender Dienst könnte die Nutzer etwa auf Basis der ausgewerteten Daten darauf hinweisen, dass Verträge bald ablaufen und es Zeit ist, sie zu verlängern oder zu kündigen.

Mobil informiert

Die Financial Times mutmaßt zudem, dass Mobiltelefone oder Tablets von HP mit Augmented-Reality-Software von Autonomy bestückt werden könnten. Damit ist Aurasma gemeint. Die Software analysiert das Livebild einer Smartphone-Kamera und kann beispielsweise in Echtzeit Werbe- und Informationsvideos einblenden. Autonomy bietet mit Aurasma Lite bereits einen visuellen Browser für Android- und iOS-Geräte, der allerdings noch auf speziell markierte Zeitungen, Magazine oder Werbeplakate angewiesen ist und nicht beliebige physische Objekte mit Informationen anreichern kann. Autonomy-Chef Lynch sieht mobile Geräte als eine primäre Plattform für Autonomy. Ausgerechnet in den dabei wichtigen Hardwarekategorien Smartphones und Tablets war HP allerdings in den vergangenen Jahren alles andere als erfolgreich.

Die Autonomy-Integration könnte aber zumindest HPs weitergeführtes PC-Geschäft wieder gegenüber den immer weiter aufholenden Konkurrenten stärken, die sich durch Zusatzdienste voneinander abzuheben versuchen. Apple bietet seinen Kunden beispielsweise den eigenen Cloud-Dienst iCloud und seit dem iPhone 4S auch eine intelligente Spracherkennung namens Siri. Doch während Apple den Enterprise- und Endkundenmarkt gleichermaßen bedient, fürchten einige Analysten, dass HP sich mit einer Nachahmungsstrategie verzetteln könnte. "Wir erwarten, dass HP seine Strategie wieder auf Spur bringt und sich auf den Enterprise-Markt fokussiert, anstatt sich damit zu übernehmen, das Endkundengeräte-Unternehmen eines Endkunden-Cloud-Anbieters zu werden", sagte Ovum-Analyst Adrian Drury der Financial Times.


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Charles Marlow 20. Feb 2012

Allein wenn man mitbekommt, wieviele Anwender und Firmen sich lieber ihre 20 Jahre alten...

Casandro 20. Feb 2012

Hallo HP, ich kaufe eure Produkte nicht wegen irgendwelcher Crapware die da drauf kommt...



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