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Zugführer im ICE (Symbolbild): Bahn-Chef Grube hält automatisierten Zugbetrieb Anfang der 2020er Jahre für möglich.
Zugführer im ICE (Symbolbild): Bahn-Chef Grube hält automatisierten Zugbetrieb Anfang der 2020er Jahre für möglich. (Bild: Barteld Redaktion & Verlag/Deutsche Bahn)

Anfang der 2020er Jahre soll es losgehen

Erst beim halbautomatischen Zugbetrieb (Semi-Automatic Train Operation, STO) - das ist GoA Stufe 2 - gibt der Fahrer die Steuerung ab. Er startet noch die Fahrt, er öffnet und schließt die Türen. Der Zug fährt dann automatisch. Der Fahrer kann aber noch die Kontrolle über den Zug übernehmen. Im begleiteten fahrerlosen Zugbetrieb (Driverless Train Operation, DTO) ist der Zugführer praktisch nur noch für die Türen und für das Beheben von Störungen zuständig. In diesem Modus wird es aber noch Bedienelemente geben, um den Zug falls erforderlich steuern zu können.

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Die höchste Stufe der GoA schließlich ist der vollautomatische fahrerlose Zugbetrieb (Manless Train Operation, MTO, oder Unattended Train Operation, UTO). Hierbei ist - analog zu den fahrerlosen Autos - kein fahrendes Personal mehr an Bord. Dafür müsste dann sämtliche Intelligenz auf dem Fahrzeug sein, damit dieses autonom agieren kann. Es müsste seine Position und seine Route kennen und sich die Weichen dafür entsprechend selbst freischalten können. Dabei muss ein Zug mit anderen kommunizieren und klären, welcher Vorrang hat.

Für den fahrerlosen Zugbetrieb fehlt die Technik

Allerdings: Das sei bislang so komplex, dass es dafür heute noch keine verfügbare technische Lösungen gebe, sagt Schlichting. Allein für die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander würden Bandbreiten gebraucht, die bisher nicht einmal LTE biete.

Jedoch geht es beim automatisierten Zugbetrieb nicht nur um die Technik. So fehlten etwa noch die gesetzlichen Grundlagen, ganz zu schweigen von den erforderlichen Zulassungen durch die Prüfbehörden. Die rechtlichen Grundlagen will die Bahn zusammen mit der Bundesregierung erarbeiten - ähnlich wie es das Bundesverkehrsministerium mit den Automobilherstellern gemacht hat.

Bahn-Chef Grube ist optimistisch, dass die Probleme in absehbarer Zeit geklärt werden. "Ich rechne damit, dass wir 2021, 2022 oder 2023 so weit sind, dass wir in Teilen unseres Netzes vollautomatisch fahren können", sagte er der FAZ.

 Die EU baut die Infrastruktur aus

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postb1 17. Jan 2017

Wie du ja selbst schon geäußet hast, ist die aktuelle Technik die LZB. Zuverlässig seit...

plutoniumsulfat 14. Jan 2017

Sie könnten und genau das wird ja im Artikel geklärt, den du anscheinend nicht ganz...

brotiger 14. Jan 2017

Das ist korrekt. Mir ist auch nicht klar, ob die Bahn das wirklich so behauptet hat oder...

Prinzeumel 14. Jan 2017

Das mit den sensoren bei den Geschwindigkeiten und distanzen die da voraus geschaut...

Mingfu 13. Jan 2017

33.000 km bezieht sich auf die Streckenlänge der DB. Insgesamt sind es rund 38.000 km...



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