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Autonomes Fahren: Waymo will fahrerlose Autos auf die Straße schicken

Bitte einsteigen in das Auto ohne Fahrer: Waymo will Autos komplett ohne Fahrer an Bord testen. Eine entsprechende Lizenz hat die Alphabet-Tochter bei der Straßenverkehrsbehörde in Kalifornien beantragt.

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Selbstfahrender Chrysler Pacifica: Mountian View ist bereits gut kartiert
Selbstfahrender Chrysler Pacifica: Mountian View ist bereits gut kartiert (Bild: FCA)

Autos ohne Fahrer - das war von Anfang an Googles Konzept für autonomes Fahren. Waymo, Googles ausgegründete Abteilung für autonom fahrende Autos, hat bei der Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien (California Department of Motor Vehicles, DMV) eine Lizenz beantragt, um autonome Autos ohne Fahrer auf der Straße zu testen.

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Das hat Waymo dem San Francisco Chronicle bestätigt. Ein Informant sagte der Tageszeitung, Waymo wolle das fahrerlose Fahren zunächst in der Gegend um den Hauptsitz des Unternehmens in Mountain View testen. Dort haben Waymos autonom fahrende Hybrid-Minivans Chrysler Pacifica bereits viele Testkilometer zurückgelegt, wobei aber jeweils ein Fahrer zur Sicherheit an Bord war. Entsprechend gut ist das Gelände dort erfasst.

Sollten die Tests in Mountain View erfolgreich sein, will Waymo diese auf die Bay Area erweitern. Vorher sollen Testfahrzeuge mit Sicherheitspersonal an Bord aber die Gegend kartieren. Gute Kartendaten sind die Voraussetzung für sicheres autonomes Fahren. Waymo testet autonom fahrende Autos ohne Sicherheitsfahrer am Steuer bereits seit Ende 2017 auf öffentlichen Straßen im US-Bundesstaat Arizona.

Im Februar hatte das DMV angekündigt, Tests mit Autos zuzulassen, die keine Bedienungselemente wie Pedale und Lenkrad mehr haben. Bedingung ist, dass ein Mensch das Auto aus der Ferne überwacht. Dieser Remote Operator muss in der Lage sein, die Steuerung zu übernehmen und das Auto notfalls in einen sicheren Zustand zu überführen.

Lizenzen für autonomes Fahren der Stufe 5 nimmt das DMV seit Anfang April an. Laut DMV wurden bisher zwei solche Lizenzen beantragt. Welche Unternehmen das sind, wollte die Behörde nicht mitteilen.



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