Autonomes Fahren: Waymo sucht unter Autoherstellern nach Investoren

Die Google-Schwester Waymo soll auf der Suche nach Geldgebern sein. So könnten beispielsweise europäische Autohersteller wie Volkswagen, die ebenfalls autonom fahrende Autos bauen wollen, bei Waymo einsteigen.

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Autonom fahrender Chrysler Pacifica von Waymo
Autonom fahrender Chrysler Pacifica von Waymo (Bild: Waymo)

Nach einem Bericht der Website The Information (Bezahlschranke), der sich auf einen Insider beruft, soll Waymo nach einer Finanzierung durch externe Investoren suchen. Das könnten beispielsweise europäische Autohersteller wie Volkswagen sein. Offenbar geht es aber nicht um einen Verkauf der Unternehmenssparte, sondern um eine signifikante Beteiligung mit dem Ziel, den Wert von Waymo zu erhöhen.

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Waymo soll Googles Mutterkonzern Alphabet mindestens 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr kosten, geht aus Berichten ehemaliger Mitarbeiter hervor, schreibt The Information. Alphabet hat Barreserven von mehr als 100 Milliarden US-Dollar und kann sich die Investition problemlos leisten, doch Finanzchefin Ruth Porat soll die Tochterunternehmen von Alphabet dennoch gedrängt haben, effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken.

Sollte sich Volkswagen an Waymo beteiligen, würde das der Strategie des Unternehmens entsprechen, durch Beteiligungen und Kooperationen die Entwicklung autonomer Fahrzeuge voranzutreiben. Volkswagen soll außerdem planen, rund zwei Milliarden US-Dollar in Fords autonome Fahrzeugentwicklung Argo zu investieren.

Neben Volkswagen könnten weitere potenzielle Investoren die Automobilhersteller Fiat Chrysler und Jaguar sein, die aktuell Autos für Waymo herstellen, heißt es bei The Information.

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Vor kurzem wurde bekannt, dass Waymo selbst ins Hardwaregeschäft einsteigt. So will das Unternehmen künftig eigene Lidar-Sensoren vermarkten. Zunächst werde der Nahbereichssensor Laser Bear Honeycomb (Honigwabe) für "ausgewählte Partner" zur Verfügung stehen, berichtete der Chef des Lidar-Entwicklungsteams, Simon Verghese, auf der Bloggingplattform Medium. Dieser Lidar-Typ werde bei den Testfahrzeugen rund um die Stoßstangen angebracht, auch oberhalb der Vorderräder.

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