Autonomes Fahren: Waymo stoppt Verkauf selbst entwickelter Lidare

Googles Schwesterfirma Waymo steigt aus dem Verkauf von Hardware aus. Man will sich auf das autonome Fahren konzentrieren.

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Der Honeycomb-Sensor von Waymo wird nicht mehr verkauft.
Der Honeycomb-Sensor von Waymo wird nicht mehr verkauft. (Bild: Waymo)

Die Alphabet-Tochterfirma Waymo stoppt den Verkauf ihrer selbst entwickelten Laserscanner. "Wir beenden unser kommerzielles Lidar-Geschäft und konzentrieren uns weiterhin auf die Entwicklung und den Einsatz des Waymo-Driver-Systems in unseren Einheiten Waymo One (Mitfahrdienst) und Waymo Via (Lieferung)," teilte ein Waymo-Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit. Waymo hatte den Verkauf im März 2019 gestartet.

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Dem Sprecher zufolge will die Google-Schwesterfirma die Laserscanner für ihre selbstfahrenden Autos weiterhin selbst entwickeln. Laut Reuters überlegt Waymo jedoch, die kommende Generation der Sensoren auch von einem externen Anbieter zu beziehen.

Hintergründe zum Stopp des Verkaufs nennt Waymo nicht. Es gibt jedoch Spekulationen, dass die Entscheidung mit dem Abgang von Firmenchef John Krafcik, der das Unternehmen im Frühjahr dieses Jahres verlassen hat, zusammenhängen könnte. Krafcik war es in fünfeinhalb Jahren nicht gelungen, das autonome Fahren zum Durchbruch zu bringen und mit Waymo nennenswerte Umsätze zu erzielen.

Nur Tesla verzichtet auf Laserscanner

Waymo hatte 2019 angekündigt, zunächst den Nahbereichssensor Laser Bear Honeycomb (Honigwabe) für "ausgewählte Partner" zur Verfügung zu stellen. Dieser Lidar-Typ werde bei den Testfahrzeugen rund um die Stoßstangen und auch oberhalb der Vorderräder angebracht.

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Wenn es um die Sicherheit autonomer Autos geht, führt nach Ansicht der meisten Entwickler an einem Einsatz von Laserscannern kein Weg vorbei. Neben Kameras, Radaren und Ultraschallsensoren sollen sie zu einem möglichst zuverlässigen und redundanten Bild der Fahrzeugumgebung beitragen. Lediglich Tesla setzt inzwischen nur noch auf Kameras. Laserscanner sind allerdings sehr teuer. Vor allem Rotationslaser auf dem Dach, wie sie beispielsweise Velodyne herstellt, kosten Zehntausende US-Dollar.

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