Mercedes-Benz und BMW setzen auf Redundanz

Das gelte auch für den geplanten Staupiloten (Drive Pilot) nach Automatisierungsstufe 3, den das Unternehmen noch in diesem Jahr in der S-Klasse und im kommenden Jahr im vollelektrischen EQS auf den Markt bringen will. Falls beispielsweise die Stereokamera durch eine tiefstehende Sonne geblendet werde, könnten Radar und Lidar den Ausfall für eine vorgegebene Zeit kompensieren. Dann könne das System die Fahraufgabe an den Fahrer übergeben.

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Zudem müsse mit dem Ausfall eines Sensors, beispielsweise durch Verschmutzung oder Steinschlag, gerechnet werden. "Die Fokussierung auf nur ein Sensorkonzept entspricht daher auf Basis des aktuellen technischen Fortschritts nicht unserer Sicherheitsphilosophie für ein in Kürze im Serieneinsatz geplantes Level-3-System", sagte der Sprecher.

Erstmals 4D-Radar beim BMW iX

Ähnlich äußerte sich BMW. "Beim BMW iX erfassen fünf Kameras, fünf Radar- und zwölf Ultraschallsensoren das Fahrzeugumfeld. Wir setzen bei der Fahrzeugsensorik bewusst auf eine gezielte Kombination unterschiedlicher Technologien, die sich mit ihren spezifischen Fähigkeiten und Stärken ideal ergänzen, um ein differenziertes und zuverlässiges Bild von der Fahrzeugumgebung zu erstellen. Sicherheit ist für uns immer das oberste Ziel", sagte Entwicklungschef Frank Weber auf Anfrage von Golem.de.

Weber verwies darauf, dass beim iX weltweit erstmalig ein 4D-Radar in einem Auto zum Einsatz komme. BMW will jedoch vor der Markteinführung des iX den Lieferanten des Sensors sowie weitere Details nicht nennen.

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Ist Tesla mit seinem Radarverzicht auf einem Holzweg oder einem erfolgreichen Sonderweg? Zumindest haben erste Tests beim Model 3 und Model Y ergeben, dass Sicherheitsfunktionen wie das Kollisionswarnsystem (Forward Collision Warning, FCW) und der Notbremsassistent (Automatic Emergency Braking, AEB) dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Doch die Anforderungen an autonome Autos, bei denen Fahrer nicht mehr das Fahrgeschehen überwachen müssen, sind deutlich höher. Vielleicht lässt sich Musk doch noch überzeugen, anstelle teurer Lidar-Systeme künftig verbesserte 4D-Radare einzubauen.

Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität

Nachtrag vom 11. Oktober 2021, 11:35 Uhr

BMW hat inzwischen auf Nachfrage von Golem.de Details zum eingesetzten Fernbereichsradar ergänzt. Das Radar hat demnach 12 Sende- und 16 Empfangskanäle. "Das ergibt 192 virtuelle Kanäle, die uns eine hohe Winkeltrennfähigkeit in Azimut und Elevation ermöglichen", sagte ein Sprecher. Für eine hohe Distanztrennfähigkeit werde eine Bandbreite von 1 GHz in jedem Messzyklus von 50 ms ausgewertet, auch für Ziele, die sich noch in 300 m Entfernung befänden.

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chefin 06. Okt 2021

Im gegensatz zu Tesla sagt aber keine Autofirma das sie einen Autopilot haben, bzw Full...

chefin 06. Okt 2021

Das heist du willst, das jedes Auto seine Daten rundstrahlt und für alle erkennbar. Wie...

superdachs 04. Okt 2021

Nein, völlig realistisch.

Eheran 02. Okt 2021

Siehe hier: 1:18 will in den Verkehr reinfahren 3:00 will die an der Ampel wartenden...



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