Autonomes Fahren: Verkehrsministerium will ferngesteuerte Autos verhindern

Aus dem Fahrzeugführer wird ein Betriebsführer: Das Verkehrsministerium will selbstfahrende Autos unter noch sehr unklaren Bedinungen zulassen.

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Solche autonomen Warndreiecke könnten künftig eine Unfallstelle sichern.
Solche autonomen Warndreiecke könnten künftig eine Unfallstelle sichern. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Das Bundesverkehrsministerium will selbstfahrende Autos künftig nur unter der Kontrolle eines "Betriebsführers" zulassen. Das geht aus einem Entwurf des Ministeriums für ein "Gesetz zum autonomen Fahren in festgelegten Betriebsbereichen" hervor. Damit will die Regierung selbstfahrende Autos der Stufe 4 und 5 zulassen, bei denen das Fahrzeug in bestimmten Fällen vollständig die Kontrolle übernehmen soll. "Dadurch können fahrerlose Kraftfahrzeuge im öffentlichen Verkehr genutzt werden, soweit die Betriebsbereiche für die jeweiligen Fahrzeuge durch die zuständigen Behörden freigegeben worden sind", heißt es in dem Arbeitsentwurf vom April 2020, der Golem.de vorliegt. Der Betriebsführer soll die autonomen Funktionen jedoch nur deaktivieren oder einen Nothalt einleiten können.


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