• IT-Karriere:
  • Services:

Autonomes Fahren: Verkehrsbehörde stoppt Ubers autonome Taxis

Autonomes Fahren ohne Genehmigung? Auf keinen Fall. Die kalifornische Verkehrsbehörde hat Uber verboten, autonome Autos einzusetzen. Uber hatte geglaubt, keine Genehmigung zu brauchen. Die Technik scheint auch noch ihre Schwächen zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomes Volvo-SUV: rote Ampel übersehen
Autonomes Volvo-SUV: rote Ampel übersehen (Bild: Uber)

Uber darf doch keine autonomen Taxis in San Francisco einsetzen: Die Verkehrsbehörde California Department of Motor Vehicles (DMV) hat den Service mit den selbstfahrenden Autos gleich am ersten Tag gestoppt. Uber habe keine Erlaubnis, solche Autos auf der Straße einzusetzen, begründet die Behörde das Verbot.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Münster
  2. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim

Das DMV habe Regeln entwickelt, die Unternehmen befolgen müssten, wenn sie autonome Autos auf kalifornischen Straßen einsetzen wollten. Diese Regeln seien dazu da, die Sicherheit auf öffentlichen Straßen zu gewährleisten sowie das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Technik aufzubauen, schreibt der stellvertretende DMV-Leiter Brian Soublet in einem Brief an Anthony Levandowski, Leiter von Ubers Programm für autonomes Fahren.

Uber muss selbstfahrende Autos stoppen

"Hätte Uber sich vor dem heutigen Tag eine Genehmigung zum Testen autonomer Autos besorgt, wäre die Einführung zulässig gewesen", schreibt Soublet weiter. "Aber es ist dem Unternehmen verboten, seine selbstfahrenden Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen zu betreiben, bis es die Genehmigung zum Testen autonomer Autos erhält."

Uber hingegen hatte vor dem Start der autonomen Taxis argumentiert, das Unternehmen brauche keine Genehmigung. Die Regeln des DMV gelten für Autos, "die fahren, ohne dass jemand sie steuert oder überwacht", sagt Levandowksi. "Wir sind aber noch in einer frühen Phase, und unsere Autos sind noch gar nicht dafür bereit, zu fahren, ohne von einem Mensch überwacht zu werden."

Es kommt auf die Technik an

Dieser Auffassung widerspricht Soublet: Die Genehmigungspflicht beziehe sich nicht darauf, ob ein Mensch das Auto überwache, sondern auf die Technik, mit der das Fahrzeug ausgestattet sei, sagte er auf einer Pressekonferenz. Uber habe die Autos mit Technik ausgestattet, die es ihnen ermögliche, autonom zu fahren. "Darauf kommt es an." Das habe er Uber auch vorab mitgeteilt.

So richtig gut scheint die Technik von Uber auch nicht zu funktionieren: Eine Nutzerin berichtete über Twitter, dass eines von Ubers selbstfahrenden Autos eine rote Ampel missachtet und beinahe das Auto, in dem sie saß, gerammt habe. Noch ein anderes Uber-Auto übersah eine rote Ampel.

Beide Male sei menschliches Versagen die Ursache gewesen, erklärte Uber der britischen Tageszeitung The Guardian. Die Autos seien nicht Teil des Pilotprojekts gewesen und hätten auch keine Passagiere an Bord gehabt. Die Fahrer seien suspendiert worden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis zu 20% auf Nvidia, bis zu 25% auf be quiet!, bis zu 15% auf AMD und bis zu 20% auf Intel...
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. 79€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)

MrTridac 16. Dez 2016

Das wird allerdings nur während der Entwicklungsphase gemacht. Ich kann nicht für...

COPIC 16. Dez 2016

Anders kann ich es nicht sagen. Alles was ich von denen sehe ist der pure Wille über dem...

obermeier 16. Dez 2016

Lassen sie die ohne Fahrer fahren? Gibt es eine Genehmigung für dieses Fahrzeug...


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

    •  /