Autonomes Fahren: Verbraucherschützer rügen Tesla wegen Full-Self-Driving-Beta

Tesla bietet Beta-Software für automatisiertes Fahren an. Das gefährde Fahrer und Passanten, warnen Verbraucherschützer.

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Visualisierungen in der FSD-9-Beta
Visualisierungen in der FSD-9-Beta (Bild: Earl of FSDBeta/Screenshot: Golem.de)

Teslas neue Full-Self-Driving-Beta lässt nach Ansicht von Sicherheitsexperten von Consumer Reports Sicherheitsvorkehrungen vermissen. Die US-Verbraucherschützer befürchten, dass Tesla-Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet seien, wenn die Software auf öffentlichen Straßen eingesetzt werde.

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Tesla veröffentlichte kürzlich eine Vorabversion der Fahrassistenzsoftware. Ist Full Self-Driving (FSD) aktiviert, führt das Fahrzeug Spurwechsel abseits der Autobahn durch, wählt Abzweigungen, um der Navigation zu folgen, steuert um andere Fahrzeuge und Objekte herum und macht Links- und Rechtskurven.

Auch Tesla selbst warnt davor, die Beta achtlos einzusetzen: "Verwenden Sie Full Self-Driving im eingeschränkten Beta nur, wenn Sie ständig auf die Straße achten und bereit sind, sofort zu handeln, insbesondere in unübersichtlichen Kurven, beim Überqueren von Kreuzungen und in engen Fahrsituationen."

Consumer Reports will die FSD Beta 9 nun testen. Die Experten sahen sich Videos in sozialen Medien an, die von Fahrern aufgenommen wurden, die das System ausprobierten. Darunter sind Situationen, in denen die Fahrzeuge Kurven schneiden, Büsche am Wegesrand touchieren und auf geparkte Autos zusteuern.

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"Die Verbraucher zahlen einfach als Testingenieure für die Entwicklung einer Technologie ohne ausreichenden Schutz", sagte Jake Fisher, Senior Director des Auto Test Centers von Consumer Reports. "Es reicht nicht aus, dass Tesla die Leute nur bittet, aufzupassen - das System muss sicherstellen, dass sie wachsam sind, wenn das System in Betrieb ist."

Die Innenkamera der Teslas überwacht künftig - soweit vorhanden - bei eingeschaltetem Autopilot die Aufmerksamkeit des Fahrers. Die Software warnt, wenn dieser die Augen nicht auf die Straße richtet. Die Kamerabilder verlassen das Fahrzeug nicht, es sei denn, der Nutzer aktiviert die Daten-Teilen-Funktion innerhalb der Sicherheitseinstellungen.

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Fernando-05 27. Jul 2021 / Themenstart

Mit jedem Fehler welches ein Auto macht kann das System verbessert werden. Es wird sicher...

Weitsicht0711 21. Jul 2021 / Themenstart

Nö, mit zwei Kameras ist es nicht schwer zu errechnen wie weit was weg ist. Und...

GajusTempus 21. Jul 2021 / Themenstart

sie wird ja auch nicht vertrieben... die Leute müssen sich für den Beta-Test BEWERBEN...

Dwalinn 21. Jul 2021 / Themenstart

Also der Spurhalteassistent ist meistens nur dafür da um in der Spur zu bleiben falls man...

spYro 21. Jul 2021 / Themenstart

Nutzungs-Metriken der Fahrer zu sammeln und damit die KI zu verbessern steht in keinem...

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