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Eine solche Grafik soll die Nutzer über die Datenschutzstandards ihrer Autos informieren.
Eine solche Grafik soll die Nutzer über die Datenschutzstandards ihrer Autos informieren. (Bild: FSD)

Autonomes Fahren: Verbraucherschützer fordern "Algorithmen-TÜV"

Eine solche Grafik soll die Nutzer über die Datenschutzstandards ihrer Autos informieren.
Eine solche Grafik soll die Nutzer über die Datenschutzstandards ihrer Autos informieren. (Bild: FSD)

Sollen Autohersteller künftig den Quellcode ihrer autonomen Autos offenlegen? Ein Gutachten im Auftrag der Verbraucherschützer hält das für erforderlich. Allerdings gibt es auch kuriose Empfehlungen in der Debatte.

Die Autohersteller sollen nach dem Willen der Verbraucherschützer den Quellcode von automatisierten Fahrzeugen aufdecken. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unter Berufung auf ein juristisches Gutachten, das am Dienstag vorgestellt wurde. "Die für Algorithmen herangezogenen Kriterien müssen offengelegt werden", heißt es in einem Positionspapier des vzbv. Um gleichzeitig die Geschäftsgeheimnisse der Hersteller zu wahren, "muss ein Algorithmen-TÜV eingeführt werden". Das Kraftfahrtbundesamt oder eine andere geeignete Behörde muss "die Funktions- und Arbeitsweise von Algorithmen nachvollziehen können".

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Dem 60-seitigen Gutachten der Kanzlei Baum, Reiter & Kollegen zufolge sieht eine geplante EU-Verordnung (COM 2016/31 final) bereits vor, dass die Typgenehmigungsbehörde und der technische Dienst Zugang zur Software und zu den Algorithmen des Fahrzeugs erhalten. Doch das reicht den Juristen nicht. "Hintergrund ist, dass Verstöße gegen die Verordnung ohne eine Offenlegung der Quellcodes nicht oder nur schwer erkannt werden können", heißt es in dem Gutachten.

Spezielle Datenschutzregeln gefordert

Bislang sind die Hersteller allerdings nicht gerade begeistert von der Vorstellung, ihren Quellcode den Behörden zu zeigen. In einer Umfrage von Golem.de teilte beispielsweise Daimler mit, entscheidend für den Nachweis eines sicheren Betriebs sei weniger der Code als das Verhalten des Systems im Straßenverkehr.

Zudem fordert das Gutachten spezielle Regelungen für den Datenschutz bei vernetzten und automatisierten Autos. Die neue europäische Datenschutzgrundverordnung werde "den spezifischen Besonderheiten des Datenschutzes im Auto nicht gerecht", heißt es. Spezielle Regelungen seien erforderlich, "um einen Missbrauch und eine zweckfremde Verwendung von Daten zu verhindern, Manipulationen wirksam zu begegnen und Rechts- und Planungssicherheit für alle Akteure zu schaffen".

Fahrer sollen Datenhoheit behalten

Nach Ansicht der Juristen enthalten die meisten Fahrzeugdaten "Informationen und Rückschlüsse über die Gewohnheiten des Fahrzeugführers und weisen demnach einen Personenbezug auf". Die Hoheit über alle personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten liege jedoch beim Halter. Der vzbv fordert daher: "Halter, Fahrer und Beifahrer müssen jederzeit die Mittel haben, ihr informationelles Selbstbestimmungsrecht wirksam durchzusetzen." Die Digitalisierung der Mobilität sollte "keinen Vorwand für eine flächendeckende Einführung automatisierter Kontrollen, etwa zur automatisierten Feststellung von Ordnungswidrigkeiten, im Verkehrsbereich bieten".

Auto soll Fahrzeugdaten-Panne erkennen 

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/mecki78 19. Dez 2016

Weil der vielleicht gerade schläft oder in ein Buch vertieft war und keine Ahnung von...

macio91 09. Dez 2016

Also ich weiß ja nicht wie ihr das so seht, aber ich möchte kein Auto, dass die ganze...

Kein Kostverächter 07. Dez 2016

Gerade bei selbstlernenenden neuronalen Netzen etc. ist es vor allem nötig...

RicoBrassers 07. Dez 2016

Der TÜV garantiert gar nichts. Der TÜV ist eigentlich eher dazu da, dass mal überprüft...

Moe479 06. Dez 2016

zertifikate sind auch nur so gut wie der der sie vergibt, wer hat eigentlich den tüv...



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