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Autonomes Fahren: Uber wird Levandowskis Strafe nicht bezahlen

Anthony Levandowski schuldet seinem ehemaligen Arbeitgeber Google beziehungsweise Waymo knapp 180 Millionen US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Anthony Levandowski: Ein Verfahren wegen Technologiediebstahl läuft noch.
Anthony Levandowski: Ein Verfahren wegen Technologiediebstahl läuft noch. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Anthony Levandowski wird selbst zahlen müssen: Der Fahrdienst Uber wird die 179 Millionen US-Dollar, die der Entwickler an Google zahlen muss, nicht übernehmen. Ein US-Gericht hatte Levandowski verurteilt, weil er unrechtmäßig Geschäftsgeheimnisse seines ehemaligen Arbeitgebers genutzt hat.

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Levandowski arbeitete in Googles Abteilung für autonom fahrende Autos, heute Waymo. 2016 verließ er seinen Arbeitgeber und gründete das Startup Otto, das noch im gleichen Jahr von Uber übernommen wurde und entwickelte dort weiter an autonom fahrenden Autos.

Waymo verklagte Uber

Bei Uber soll er geistiges Eigentum genutzt haben, das er sich bei seinem Weggang von Google unrechtmäßig angeeignet haben soll. Google respektive Waymo klagte daraufhin 2017 gegen Uber wegen der Verletzung geistigen Eigentums. Beide Parteien einigten sich 2018 außergerichtlich. Waymo erhielt einen Anteil an Uber im Wert von rund 245 Millionen US-Dollar. Im Laufe des Verfahrens hatte Uber Levandowski entlassen.

Google klagte zudem gegen Levandowski wegen Vertragsbruch. In diesem Verfahren verurteilte ein Gericht den Entwickler dazu, 179 Millionen US-Dollar an Google zu zahlen. Das Geld muss Levandowski selbst aufbringen. Uber wird das nicht übernehmen, obwohl das Unternehmen sich, als es ihn 2016 einstellte, bereit erklärt hatte, die Kosten von möglichen Klagen gegen den neuen Mitarbeiter zu tragen.

Uber wirft Levandowski betrügerische Absichten vor

Uber begründet die Weigerung damit, dass Levandowski in betrügerischer Weise verheimlicht habe, dass er sich Geschäftsgeheimnisse von Google angeeignet habe mit der Absicht, diese bei Uber zu nutzen. Wenn Uber davon etwas gewusst hätte, hätte das Unternehmen keine Vereinbarungen mit Levandowski getroffen, heißt es in einem Schreiben, das Uber beim Gericht in San Francisco eingereicht hat.

Uber habe den Aussagen des Mitarbeiters zunächst geglaubt, als Google gegen Uber und ihn klagte. Doch dann hätten Bundesstaatsanwälte Klage gegen Levandowski wegen Technologiediebstahls in 33 Fällen erhoben. Das sei "ein starker Beweis dafür, dass er die ganze Zeit über gelogen und Uber in betrügerischer Weise dazu gebracht hatte, in die Entschädigungsvereinbarung einzutreten".

Nach dem ersten Urteil hat Levandowski Privatinsolvenz angemeldet. In dem noch offenen Verfahren hat er sich schuldig bekannt. Hier könnte die Höchststrafe zehn Jahre Gefängnis sowie eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar betragen.

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quineloe 23. Apr 2020

Wenn ihr natürlich absichtlich Steinzeitmäßig arbeitet, um sich dann damit zu brüsten...

Trockenobst 23. Apr 2020

Schon lange nicht mehr. Wer genau in den industriellen Knastkomplex der USA schaut, wird...

berritorre 22. Apr 2020

Ok, gut, so genau kenne ich den Hintergrund nicht. Wenn dem so ist, sieht es etwas anders...

cyborg 22. Apr 2020

Wenn einer von ner Firma geht, dann werden die Jahre die er/sie bei der Firma einfach weg...

Trockenobst 22. Apr 2020

Wenn du Dosen in Regale für 10¤ stellst, hast du diese Probleme nicht. Ich hätte gerne...


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