Autonomes Fahren: Uber stoppt nach Unfall Versuch mit selbstfahrenden Taxis
Ein autonom fahrendes Uber-Auto hat am 25. März 2017 einen Unfall im US-Bundesstaat Arizona gehabt. Ein anderes Fahrzeug nahm dem Auto mutmaßlich die Vorfahrt und rammte es. Dabei kippte der Uber-Wagen auf die Seite. Schwerverletzte gab es nicht. An Bord des Uber-Autos waren zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste, wie Reuters(öffnet im neuen Fenster) berichtete.
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— Fresco News (@fresconews) 25. März 2017(öffnet im neuen Fenster)
Auch wenn der Unfall vermutlich nicht vom Uber-Auto verursacht wurde, stoppte das Unternehmen alle Testfahrten in Arizona und Pennsylvania. Die Autos fahren zwar teilweise selbstständig, doch der Fahrer kann im Zweifelsfall eingreifen. Uber wird den Unfall analysieren. Dabei könnte die Frage eine Rolle spielen, ob das Fahrzeug den drohenden Unfall hätte erkennen und reagieren können.
Uber hat derzeit weitere Probleme: So hat Googles Mutterkonzern Alphabet eine einstweilige Verfügung gegen den Fahrdienst beantragt, um die Nutzung von Technik zum autonomen Fahren zu verbieten, die Uber unrechtmäßig von Waymo übernommen haben soll.

Alphabet klagte im Februar 2017 gegen Otto und Uber wegen Patentverletzungen, der Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen sowie unfairen Wettbewerbs. Zentrale Figur soll Anthony Lewandowski sein, der einer der Chefentwickler der autonomen Google-Autos war. Er soll laut Alphabet die Technik zu seinem Startup Otto mitgenommen haben. Lewandowski hatte Ende 2015 bei Alphabet gekündigt und 2016 das Unternehmen Otto gegründet, das einen Nachrüstsatz für autonome Lkw entwickelt. Lewandowski soll 14.000 Dateien mit Design- und Schaltplänen kopiert haben.
Ende 2016 hatte Uber angefangen, in San Francisco Passagiere mit autonom fahrenden Autos zu befördern. Allerdings hatte Uber keine Genehmigung bei der Verkehrsbehörde California Department of Motor Vehicles (DMV) beantragt und musste den Dienst wieder einstellen.
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