Autonomes Fahren: Toyota setzt auf Chips von Renesas

Neben Intel und Nvidia gibt es einen weiteren Lieferanten für die Chips in autonomen Autos. Der Autohersteller Toyota und der Zulieferer Denso präferieren einen japanischen Anbieter.

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Das R-Car-Starterkit von Renesas
Das R-Car-Starterkit von Renesas (Bild: Renesas)

Der japanische Halbleiterproduzent Renesas soll die Prozessoren für die autonomen Autos des japanischen Autoherstellers Toyota liefern. Wie das Unternehmen mitteilte, will Toyota zusammen mit dem japanischen Zulieferer Denso die Steuerung der selbstfahrenden Autos entwickeln. Dabei wollen die Firmen auf den R-Car-SoC (System-on-a-Chip) und den RH850-Microcontroller von Renesas zurückgreifen.

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Während der R-Car-SoC als das "elektronische Gehirn" des Autos fungieren soll, übernimmt der Mikrocontroller die Steuerung der sogenannten Aktoren wie Lenkung oder Bremsen. Der Mitteilung zufolge zeichnet sich das System durch eine "exzellente Balance" zwischen Leistung und Energieverbrauch sowie eine hohe Zuverlässigkeit aus. Die ersten Toyota-Fahrzeuge mit dem neuen Steuerungssystem sollen im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Nvidia und Intel bislang führend

In den vergangenen Jahren haben sich die beiden US-Chiphersteller Nvidia und Intel stark in den Markt für selbstfahrende Autos gedrängt. Zahlreiche große Autohersteller und Zulieferer haben bereits Kooperationen mit den beiden Firmen angekündigt. Der Elektroautohersteller Tesla hat hingegen seine Kooperation mit Nvidia beendet und will zusammen mit dem Chiphersteller AMD seine eigene Hardware entwickeln.

Zuletzt stellte Nvidia in München seinen Rechner Drive PX Pegasus vor. Das Gesamtsystem soll eine Leistung von 320 Tera-Operationen pro Sekunde (Tops) erreichen, allerdings bei einer Leistungsaufnahme von 500 Watt. Der neue Rechner ist noch nicht lieferbar. Erst Ende des ersten Quartals 2018 sollen Partner von Nvidia Muster von Pegasus erhalten.

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