Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Autonomes Fahren: Teslas FSD hat 160.000 Kunden

Auf Teslas KI-Tag ist bekannt geworden, dass es 160.000 Kunden gibt, welche die Beta des Full Self Driving nutzen.
/ Andreas Donath
47 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Tesla Full Self-Driving in Aktion (Bild: Twitter/Chuck Cook/Screenshot: Golem.de)
Tesla Full Self-Driving in Aktion Bild: Twitter/Chuck Cook/Screenshot: Golem.de

Teslas Full-Self-Driving-Beta wird mittlerweile von 160.000 Kunden weltweit eingesetzt. Dies teilte Autopilot-Direktor Ashok Elluswamy laut The Verge(öffnet im neuen Fenster) mit. Vor einem Jahr seien es nur 2.000 Beta-Tester gewesen, heißt es in dem Bericht.

Tesla hat nach eigenen Angaben mittlerweile 35 Software-Releases von Volles Potenzial für autonomes Fahren (FSD, Full Self Driving) veröffentlicht. Unternehmenschef Elon Musk machte in einer Fragerunde am Ende der Präsentation des KI-Tags klar, dass die Technik bis zum Ende 2022 für eine weltweite Einführung bereit sei. Bis zur Freigabe seien aber noch regulatorische und testtechnische Hürden zu nehmen. Die Hard- und Software soll es in Zukunft ermöglichen, dass der jeweilige Tesla vollständig selbstständig fahren kann.

Tesla trainiert seine KI-Software auf einem Supercomputer und gibt die Ergebnisse per Softwareupdate an die Fahrzeuge der Kunden weiter. Zu diesem Zweck würden Videobilder aus der Tesla-Flotte von rund einer Million mit Kameras ausgestatteten Teslas verarbeitet, die auf den Straßen unterwegs seien, teilte Tesla mit.

Der Preis für Teslas Fahrerassistenzsystem FSD stieg in den USA von 12.000 auf 15.000 US-Dollar. Tesla sieht eine enorme Wertsteigerung für die mit FSD ausgerüsteten Autos.

Das Unternehmen stellte eine Betaversion des FSD in den USA bereit, die Ampeln erkennen, selbstständig an Kreuzungen in beide Richtungen abbiegen, Kreisel bewältigen und auf der Autobahn auf- und abfahren kann. Fahrer müssen aber stets eingriffsbereit sein.

Wann FSD so weit ist, bleibt unklar

Musk kündigt seit Jahren an, dass autonome Fahrzeuge bald auf den Straßen unterwegs seien. Die Zeitpläne hielt Tesla bisher nie ein, doch das Unternehmen arbeitet weiter an der Technik.

Gegen den Einsatz der Betaversion gibt es derweil Widerstände. Der US-Verbraucherschützer und Politiker Ralph Nader bezeichnete den Einsatz von FSD-Systemen als verantwortungslos. Er verlangte von der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), die FSD-Technologie aus allen sich im Umlauf befindlichen Tesla-Fahrzeugen zurückzurufen: "Ich fordere die Bundesaufsichtsbehörden auf, sofort zu handeln, um die zunehmende Zahl von Toten und Verletzten zu verhindern, die durch die von Tesla verursachten Unfälle mit dieser Technologie verursacht werden", schrieb Nader.


Relevante Themen