Abo
  • IT-Karriere:

Autonomes Fahren: Tesla will den Autopiloten drosseln

Rasieren bei voller Fahrt auf der Autobahn? Künftig nicht mehr im Tesla. Denn mit einem Update soll der Autopilot auf bestimmten Straßen gedrosselt werden, damit Nutzer keine Dummheiten begehen. Musk fürchtet sonst um die Akzeptanz des autonomen Fahrens.

Artikel veröffentlicht am ,
Teslas Autopilot soll künftig nicht mehr auf allen Straßen funktionieren.
Teslas Autopilot soll künftig nicht mehr auf allen Straßen funktionieren. (Bild: Teslarati)

Tesla will seine Autopilot-Software überarbeiten. Doch die Software soll nicht klüger werden - sondern wird gedrosselt. Das berichtet das Teslablog Teslarati. Mit dem Update möchte Tesla-Chef Elon Musk verhindern, dass Leute während der Fahrt "dumme Dinge" tun. Ein deutscher Journalist hatte Teslas Autopilot zum Beispiel getestet, indem er sich auf der Autobahn am Steuer rasiert hatte. Musk befürchtet, dass solche und ähnliche Videos die Akzeptanz von autonom agierenden Autos in der Politik behindern könnten.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke Heidelberg GmbH, Heidelberg
  2. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart

Die Betaversion der Software mit der Nummer 7.1 enthält daher Beschränkungen für die Software. Auf Autobahnen soll die Geschwindigkeit unter die maximal erlaubte Geschwindigkeit gedrosselt werden - es kursieren Screenshots, die eine Geschwindigkeit von 45 Meilen pro Stunde anzeigen, und den Hinweis, dass das Autosteer-Feature auf der Straße nicht verfügbar sei.

Einige Nutzer sind verärgert

Einige Tesla-Nutzer zeigen sich verärgert, dass das Unternehmen bereits eingeführte Features wieder streichen will. Ein Forennutzer mit dem Namen Cyberax schreibt: "Wenn es ein Update gibt, das eine für mich sinnvolle Funktion streicht, werde ich es nicht installieren. Ich werde Tesla verklagen, wenn sie das Update ohne meinen Willen einspielen." Auch der Nutzer Sillydriver schreibt: "Ich werde einige Tage warten und schauen, ob andere Nutzer Probleme haben. Wenn es Probleme gibt, warte ich auf das neueste Build und schaue, ob die Probleme behoben sind oder es neue, sinnvolle Features gibt, die hilfreiche neue Funktionen einführen, die die Probleme überwiegen."

Die Beschränkungen gelten offenbar nur auf bestimmten Straßen - auch Teslas Traffic-Aware-Cruise-Control (TACC) soll nicht davon betroffen sein. TACC soll Warnungen vor Objekten im toten Winkel geben, außerdem kann das System einen automatischen Abstand zum vorwegfahrenden Auto halten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 49,70€

Kondom 17. Dez 2015

Warum erlaubt man den Fahrern während der Beta-Phase überhaupt schon die Hände für lange...

Maddix 17. Dez 2015

Tesla ist aus Sicht eines richtigen Ingenieurs immer noch ein Laienverein. Und SpaceX...

Noiker 17. Dez 2015

Ich bin gestern nach Berlin und zurück gefahren im P85D und es ist schon etwas gruselig...

Eheran 16. Dez 2015

Für 200km/h bräuchte man aber nicht annähernd 700PS. Womit das wieder sehr irreführend...

triplekiller 16. Dez 2015

naja wenn der fahrer unter stress steht, dann immer WUUMMMMMMMMMMMSSSS!!!! hauptsache...


Folgen Sie uns
       


Control - Fazit

Ballern in einer mysteriösen Behörde, seltsame Vorgänge und übernatürliche Kräfte: Das Actionspiel Control von Remedy Entertainment bietet spannende Unterhaltung.

Control - Fazit Video aufrufen
Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
Galaxy Fold im Hands on
Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
  2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
  3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    •  /