Abo
  • Services:

Autonomes Fahren: Tesla-Chefs lehnten Aufmerksamkeitsüberwachung ab

Keine Sensoren zur Aufmerksamkeitserkennung: Tesla-Ingenieure wollten in den Elektroautos Systeme installieren, die erfassen, ob ein Fahrer aufmerksam den Verkehr verfolgt, wenn der Autopilot aktiviert ist. Die Unternehmensleitung um Elon Musk lehnte das ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Instrumentenanzeige mit eingeschaltetem Autopiloten: Blickrichtungserfassung ist wirkungslos.
Tesla-Instrumentenanzeige mit eingeschaltetem Autopiloten: Blickrichtungserfassung ist wirkungslos. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Wer war schuld: Fahrer oder Autopilot? Der tödliche Unfall eines Model-X-Fahrers im März hat erneut die Diskussion um die Verantwortung des Fahrers beim autonomen Fahren entfacht. Tesla gibt dem Fahrer die Schuld. Ein Sicherheitssystem, das einen unaufmerksamen Fahrer warnt, hat Tesla absichtlich nicht in seine Autos eingebaut - um die Fahrer nicht zu nerven.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  2. BWI GmbH, Köln

Entwickler von Tesla hatten 2015 Systeme erwogen, die darauf achten sollten, ob der Fahrer aufmerksam ist. Sie wollten Sensoren installieren, die erfassen, wohin der Fahrer schaut, um sicherzustellen, dass er nicht die Landschaft betrachtet, sondern den Blick auf die Straße gerichtet hält. Sensoren im Lenkrad sollten erfassen, ob der Fahrer seine Hände am Steuer hat. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Informanten mit Insider-Wissen.

Die Unternehmensleitung inklusive Elon Musk sei gegen ein solches System gewesen, sagten die Quellen. Als Gründe seien Kosten für zusätzliche Sensoren und ineffiziente Technik angeführt worden oder dass Fahrer weitere Warntöne als störend empfänden. Tesla-Chef Musk reagierte auf den Artikel im Wall Street Journal und erklärte per Twitter, Grund für die Ablehnung sei die Wirkungslosigkeit eines solchen Systeme gewesen.

Tesla verlangt, dass der Fahrer bei eingeschaltetem Autopiloten weiterhin die volle Verantwortung über das Fahrzeug behält. Das System ist - anders als der Name suggeriert - lediglich dazu da, den Fahrer zu unterstützen. Nimmt der Fahrer die Hände vom Lenkrad, warnt das System. Es lässt sich aber austricksen, etwa indem der Fahrer mit den Knien das Lenkrad kurz bewegt.

Dass es für Fahrer sinnvoll ist, trotz Autopilot die Aufmerksamkeit dauerhaft auf die Straße zu richten, zeigte der erste tödliche Unfall mit dem Autopiloten im Jahr 2016. Das Fahrzeug hatte einen Lkw übersehen und war mit ihm zusammengestoßen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  3. (-78%) 8,99€

SJ 16. Mai 2018 / Themenstart

Keine Ahnung was du damit ausdrücken willst. Keine Ahnung, wieso das sein sollte. Da...

Palerider 16. Mai 2018 / Themenstart

ich finde in deutlich weniger als zwei Minuten deutlich mehr Berichte über...

berritorre 15. Mai 2018 / Themenstart

Ja, leider gibt es immer wieder Menschen, die ständig am Smartphone hängen. War...

chefin 15. Mai 2018 / Themenstart

Als man ABS und ESR eingeführt hat wurde jedesmal gesagt, das es nun viele Unfälle...

chefin 15. Mai 2018 / Themenstart

Nun, zu wissen, das ein System fehlerhaft ist, das die menschliche Natur ungeignet ist...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /