Autonomes Fahren: Staupilot von Mercedes verzögert sich offenbar

Eigentlich sollte der Staupilot von Mercedes-Benz noch in diesem Jahr zugelassen werden. Doch das scheint nicht mehr zu klappen.

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Beim Staupiloten von Mercedes-Benz kann der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen.
Beim Staupiloten von Mercedes-Benz kann der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen. (Bild: Golem.de)

Die geplante Einführung des ersten selbstfahrenden Systems nach Automatisierungsstufe 3 in Deutschland scheint sich zu verzögern. Eine Sprecherin von Mercedes-Benz wollte auf Anfrage von Golem.de nicht bestätigen, dass der sogenannte Drive Pilot noch in diesem Jahr seine Zulassung erhält und für die Fahrzeuge der S-Klasse angeboten wird. "Derzeit arbeiten wir intensiv auf den Abschluss der Zertifizierung hin, um in den nächsten Monaten die Freigabe durch die Behörden zu erhalten", teilte die Sprecherin mit.

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Ihr zufolge steht das Unternehmen "kurz davor, den sicheren Betrieb einer automatisiert fahrenden S-Klasse technisch zu realisieren und die anspruchsvollen gesetzlichen Hürden für ein sogenanntes Level-3-System zu nehmen". Dazu sei die Einhaltung der europaweit harmonisierten technischen Zulassungsvorschriften erforderlich.

Noch Anfang Juni 2021 hatte ein Mercedes-Sprecher auf Anfrage von Golem.de mitgeteilt: "Wir halten nach wie vor an unserer Planung fest, den Drive Pilot in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres unseren Kunden anzubieten."

Auf diesen Zeitplan will sich das Unternehmen nun nicht mehr festlegen. Die Formulierung "in den nächsten Monaten" könnte auch bedeuten, dass die Zulassung des Staupiloten erst im Laufe des kommenden Jahres erfolgt. Für die vollelektrische Luxuslimousine EQS soll die Funktion ohnehin erst 2022 angeboten werden.

Fahrer dürfen sich vom Verkehrsgeschehen abwenden

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Mercedes hatte den hochautomatisierten Staupiloten im August 2020 angekündigt. Erste Testfahrten für Journalisten gab es im Herbst vergangenen Jahres. "Erstmals übernimmt damit das Fahrzeug die Fahraufgabe, solange der Drive Pilot in der Mercedes-Benz S-Klasse aktiv ist. Dies ist ein Paradigmenwechsel", hieß es damals vom Hersteller.

Der Drive Pilot übernimmt bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h "bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland" das Steuer. Dabei darf sich der Fahrer vom Fahrgeschehen abwenden. Seit Anfang dieses Jahres können erstmals selbstfahrende Serienautos auf deutschen Straßen unterwegs sein.

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