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Cockpit eines Tesla Model S
Cockpit eines Tesla Model S (Bild: Photo credit should read ROBYN BECK/AFP/Getty Images)

Autonomes Fahren: "Sachschaden geht vor Personenschaden"

Cockpit eines Tesla Model S
Cockpit eines Tesla Model S (Bild: Photo credit should read ROBYN BECK/AFP/Getty Images)

Beim autonomen Fahren muss der Autopilot unter Umständen moralische Entscheidungen treffen - etwa, wenn sich ein Unfall nicht vermeiden lässt, über die Wahl des Schadens. Nun soll eine Ethik-Kommission unter Vorsitz eines ehemaligen Verfassungsrichters solche Fragen klären.

Eine Ethik-Kommission unter Vorsitz des früheren Verfassungsrichters Udo di Fabio soll moralische Fragen bei der Einführung vollautomatisch fahrender Autos abklären. "Da geht es darum, was die Algorithmen in den Fahr-Computern berücksichtigen müssen, bzw. was die Programmierer dürfen und was nicht", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zu Bild am Sonntag.

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Die Kommission soll in seiner Behörde angesiedelt werden und war ohne die Nennung weiterer Details im Mai 2016 angekündigt worden - also kurz bevor bekannt wurde, dass es einen ersten tödlichen Unfall eines vom Computer gesteuerten Autos des Herstellers Tesla gegeben hatte.

Dobrindt betonte zwei Grundsätze, die gelten müssten: "Sachschaden geht immer vor Personenschaden. Und es darf keine Klassifizierung von Personen geben, etwa nach Größe oder Alter". Der Minister gibt sich überzeugt, dass automatisierte Systeme die Zahl an Unfällen, Verletzten und Toten "drastisch reduzieren" würden.

Die Autohersteller sollen haften

Eine "innovationsfreundliche Änderung des Straßenverkehrsgesetzes" solle noch dieses Jahr beschlossen werden, um vollautomatisiertes Fahren auf deutschen Straßen zuzulassen. Dobrindt zufolge soll sichergestellt werden, dass Autofahrer bei ordnungsgemäßer Nutzung des Autopiloten keine Sorgfaltspflichtverletzung begehen und ihnen so keine zusätzlichen Haftungsrisiken entstehen können. Die Haftung für vollautomatisierte Systeme liege dann allein beim Hersteller.

Der erste tödliche Unfall eines vom Computer gesteuerten Autos des Herstellers Tesla hatte kürzlich die Debatte über die Vorteile und Risiken automatisierten Fahrens zusätzlich angeheizt.


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YoungManKlaus 13. Jul 2016

Aus mehreren Gründen nämlich: 1. Menschliche Fahrer treffen auch keine moralischen...

Hello_World 11. Jul 2016

Das geht am Thema vorbei! Die Frage ist nicht, ob jemand solche Vorstellungen haben...

baldur 11. Jul 2016

Falls du mir unterstellen willst daß ich nur Vermutungen anstelle: Ja,habe ich. Ich...

John2k 11. Jul 2016

Sehe ich auch so. Der Fahrer begibt sich in ein bewusstes, kalkulierbares (ca. 6% pro...

John2k 11. Jul 2016

Da hat jemand ngst um sein Heiligtum, völlig unbegründet. Die Versicherungen werden eh...



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