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Kooperationen für autonomes Fahren

Hier im Campus sitzen beispielsweise Ingenieure von Fiat Chrysler Automotive, kurz FCA. Gemeinsam arbeitet man am Funktionsdeck der Autonomie-Software. Die Google-Tochter Waymo setzt bei ihren Fahrtests Autos von Chrysler ein. Der US-Fahrdienstleister Lyft zeigte gemeinsam mit seinem Partner Aptiv auf der CES 2018 in Las Vegas autonome Taxis auf öffentlichen Straßen.

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Mit der Uber Advanced Technologies Group droht deutschen Autoherstellern weitere Konkurrenz aus den USA. Daher arbeiten die deutschen Autohersteller beim Thema autonomes Fahren enger zusammen. BMW hat angekündigt, die Technologie mit Daimler weiterzuentwickeln. Wie das genau aussieht, kann beim Campusbesuch niemand beantworten. Die Verträge mit sämtlichen Details werden erst im Sommer 2019 unterzeichnet.

Beim Blick hinter die Kulissen im Campus geht Straub immer wieder auf die agile Arbeitsweise ein. In 14-tägigen Sprints entwickeln die Teams ihre Projekte weiter. "Nur so können wir mit den Größen aus dem Silicon Valley mithalten", sagt der IT-Chef. In den meisten IT-Abteilungen der Dax-Unternehmen wird das Schreiben der Programme von externen Dienstleistern erledigt. Das funktioniert bei agiler Arbeitsweise nicht. Laut Straub programmieren bereits rund 3.500 der 5.500 IT-Mitarbeiter bei BMW selbst.

Besonderes Augenmerk legt Straub auf den Nachwuchs. Dazu hat sich BMW mehrheitlich an dem Unternehmen Critical Techworks beteiligt. An den Standorten in Lissabon und Porto werden junge IT-Kräfte auf die Arbeit in BMW-Projekten vorbereitet. Aktuell arbeiten dort 350 Mitarbeiter, bis Ende des Jahres sollen es 900 werden. Autonomes Fahren ist in erster Linie ein IT-Thema.

Für jeden Testkilometer außerhalb des Werksgeländes benötigen die Hersteller Sondergenehmigungen. Die Stadt Hamburg hat im Innenstadtbereich kürzlich eine neun Kilometer lange Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren (TAVF) freigegeben. Für BMW ist das zu weit weg. Volkswagen hingegen nutzt die Strecke für Stadtfahrten. Dabei sitzt immer noch ein Fahrer am Steuer des Golf. Der Wolfsburger Konzern dürfte den technischen Aufwand wohl nur einmal für alle Marken betreiben - wobei Porsche sicher zuletzt autonom fahrende Autos auf den Markt bringen wird. Wer will bei einem Sportwagen schon das Steuer abgeben?

Aber auch der Volkswagen-Konzern geht den Weg nicht ganz allein.

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 Autonomes Fahren: Nicht ganz allein unterwegsTeurere Autos, neue Geschäftsmodelle 
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theSens 30. Apr 2019

Ich weiß echt nicht auf was du hinaus willst. Vor 30 Jahren konnte sich keiner...

Quaquaraqua 28. Apr 2019

Es geht um den Umsatz, nicht um Menschenleben. Das hat Boeing schon mal wieder gezeigt.

Trollversteher 25. Apr 2019

Ich kenne einige Entwickler, die bei diversen Deutschen Automobilunternehmen bzw. deren...

thinksimple 25. Apr 2019

Für Silicon Valley werden die Daten wohl reichen. Da fahren die meisten. Es geht aber...

thinksimple 25. Apr 2019

Das war dich nur ne Marketingaussage von Tesla sonst nix. Hieß ja "sollten es Behörden...


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