Autonomes Fahren: Musk hält neue FSD-Version für nicht besonders gelungen

Normalerweise spart Elon Musk nicht mit Lob für Tesla-Produkte. Doch die neue Version des "Autopiloten" scheint ihm nicht zu gefallen.

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Visualisierungen in der FSD-9-Beta
Visualisierungen in der FSD-9-Beta (Bild: Earl of FSDBeta/Screenshot: Golem.de)

Tesla-Chef Elon Musk ist mit der aktuellen Version der Selbstfahr-Software FSD (Full Self Driving) offenbar nicht zufrieden. "FSD Beta 9.2 ist meiner Meinung nach eigentlich nicht wirklich toll, aber das Autopilot/KI-Team versucht, sie so schnell wie möglich zu verbessern", twitterte Musk am Montag. Seinen Angaben zufolge plant Tesla eine einzige Software für den Einsatz auf Autobahnen und im Stadtverkehr. Aber das erfordere ein umfangreiches Umtrainieren der neuronalen Netze.

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Tesla hat die FSD-Version 9.2 seit Mitte August an Betatester in den USA ausgespielt. Laut Musk soll die Software unter anderem das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern im Verkehr (Vulnerable Road User/VRU) besser einschätzen können.

Größere Veränderungen wie die Einführung eines Single Stack für Autobahnen und Stadtverkehr sollen demnach erst mit der Version 10 erfolgen. Laut Musk hat der Verzicht auf Radar die Entwicklung des autonomen Fahrens zunächst zurückgeworfen. Jedoch habe die Kameraerkennung in Verbindung mit grobem Radar die Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, wie eine "Levelgrenze".

Inzwischen hat Musk nach eigenen Angaben schon die FSD-Version 9.3 in seinem eigenen Auto getestet und ist damit von Pasadena zum Flughafen Los Angeles gefahren. "Viel besser", lobte er dieses Mal seine Entwickler.

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Tesla hat in der vergangenen Woche auf einem KI-Tag seine Entwicklungen bei der künstlichen Intelligenz vorgestellt. Demnach soll der neue Autopilot Videodaten mehrerer Kameras gleichzeitig im Zeitverlauf auswerten können. Das Ziel ist dabei, Objekte nicht mehr nur auf einzelnen Bildern einzelner Kameras zu erkennen, sondern ihnen auch physikalische Eigenschaften wie ihren Standort und ihre Geschwindigkeit zuordnen zu können.

Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität

Kritik am Einsatz der bisherigen FSD-Software kommt hingegen von Verbraucherschützern. Diese befürchten, dass Tesla-Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet seien, wenn die Beta-Software auf öffentlichen Straßen eingesetzt wird.

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