Autonomes Fahren: Kalifornische Polizei nimmt Rückbank-Tesla-Fahrer fest

Wegen seiner gefährlichen Fahrweise auf dem Rücksitz seines Tesla hat ein Mann in Kalifornien eine Nacht im Gefängnis verbracht. Zum Nachdenken hat ihn das nicht gebracht.

Artikel veröffentlicht am ,
Austricksen des Autopiloten: Von der Polizei auf dem Rücksitz nach Hause gefahren
Austricksen des Autopiloten: Von der Polizei auf dem Rücksitz nach Hause gefahren (Bild: Youtube/Ingineerix)

Als unbelehrbar hat sich der kalifornische Fahrer eines Tesla erwiesen: Er hatte sich mehrfach dabei ablichten lassen, wie er mit dem Tesla im Autopiloten-Modus unterwegs war, während er auf dem Rücksitz seines Fahrzeugs saß. Daraufhin wurde er von der Polizei festgenommen. Eindruck hat das aber nicht auf ihn gemacht.

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Der Mann hatte sich dabei fotografieren und filmen lassen, wie er sich von seinem Model 3 durch die Stadt kutschieren ließ. Das Auto fuhr dabei selbst, er saß auf der Rückbank. Videos davon veröffentlichte er im Internet und verursachte damit einigen Medienrummel.

Der Autopilot ist ein unterstützendes System zum teilautomatisierten Fahren (Level 2). Der Mensch muss aber stets die Kontrolle über das Fahrzeug behalten. Sensoren überwachen und warnen, falls der Mensch die Hände vom Lenkrad nimmt.

Der Tesla kann überlistet werden

Allerdings lässt sich das System relativ leicht überlisten: Es reicht, ein Gewicht an das Lenkrad hängen, um das Gewicht der Hände zu simulieren, und den Sicherheitsgurt des Fahrersitzes zu schließen.

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Mit seinen Aktionen erregte der Fahrer Aufsehen. Als er am frühen Montagabend Ortszeit in der Peripherie von San Francisco auf einem Highway unterwegs war, riefen Zeugen die Polizei. Eine Streife entdeckte ihn an einer Mautstation und nahm ihn wegen rücksichtslosen Fahrens in mehreren Fällen fest. Das teilte die California Highway Patrol (CHP) mit.

Der 25-Jährige habe eine Nacht im Gefängnis verbracht, berichtet der lokale Fernsehsender KTVU. Am Dienstag sei er wieder freigelassen worden.

Gelernt hat er offensichtlich nichts: Im Interview mit KTVU sagte er, er sei von einem Freund abgeholt worden. Sie hätten sich von dessen Tesla nach Hause kutschieren lassen, während sie auf der Rückbank saßen.

Der Mann hält seine Aktionen für ungefährlich - zu Unrecht, wie ein Unfall im US-Bundesstaat Texas im April gezeigt hat: Zwei Männer starben in einem Tesla Model S, als das Fahrzeug gegen einen Baum krachte. Beide sollen auf dem Rücksitz gesessen haben. Laut Tesla war der Autopilot allerdings nicht aktiviert. Die Behörden untersuchen den Unfall noch.

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tribal-sunrise 19. Mai 2021

Ist ja auch gut so denn man sollte Ladungssicherung nicht vergessen. Ein Kasten Bier auf...

spitfire_ch 13. Mai 2021

Hatten Fahrer und Beifahrer auch ausgebrannte Augen wie in Dark? Ich spekuliere, dass...

berritorre 13. Mai 2021

Gut, da bin ich voll bei dir. Aber wegen schönen Strecken oder Destinationen geht man ja...

berritorre 13. Mai 2021

Ich bin mir sicher, dass auch dahingehend recherchiert wird. Aber von dem was ich bisher...

quineloe 13. Mai 2021

Nicht im Verhältnis zur Bevölkerungsverteilung.



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