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Autonomes Fahren: Induktionsladung für Google-Autos geplant

Google will seine selbstfahrenden Elektroautos offenbar per Induktion wieder aufladen. Anträgen bei den Zulassungsbehörden zufolge arbeitet Google dabei mit den Unternehmen Hevo Power und Momentum Dynamics zusammen.
/ Andreas Donath
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Googles selbstfahrendes Auto (Bild: Google)
Googles selbstfahrendes Auto Bild: Google

Elektroautos müssen in der Regel mit einem Stromkabel wieder aufgeladen werden. Auch per Induktion könnten die Akkus wieder gefüllt werden. Das will offenbar auch Google tun. Zwei Zulieferer stellten bei der US-Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) einen entsprechenden Antrag, wie IEEE Spectrum(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Aus den Unterlagen(öffnet im neuen Fenster) ist zu erkennen, dass Google bei der Einführung der Technik mit Momentum Dynamics(öffnet im neuen Fenster) zusammenarbeiten will. Auch von Hevo Power(öffnet im neuen Fenster) soll laut dem Bericht von IEEE Spectrum ein Antrag gestellt worden sein. Beide Unternehmen sollen Ladestationen auf dem Gelände des Google-Firmensitzes im kalifornischen Mountain View und der nahen Zweigniederlassung in Casle einbauen, die dann die autonom fahrenden Fahrzeuge aufladen sollen.

Googles selbstfahrendes Auto vom Mai 2014
Googles selbstfahrendes Auto vom Mai 2014 (02:52)

Die Fahrzeuge sollen selbst auf die Ladepunkte fahren und den Ladevorgang starten. Mit im Boden eingelassenen Spulen wird zudem getestet, ob das Aufladen auch während der Fahrt möglich ist.

Googles Autos sind nicht die einzigen Elektrofahrzeuge, die per Induktion geladen werden können: Porsche will Käufern des Elektrosportwagens Mission E Induktionsladestation für die heimische Garage anbieten. Einige Busse der Berliner Verkehrsbetriebe BVG arbeiten mit Induktionsladestationen im Straßenboden , die von Bombardier-Primove stammen. In Mannheim sollen diese Systeme für den Lieferverkehr getestet werden. Auch Audi, Tesla, BMW, Daimler oder VW arbeiten an der komfortablen Aufladetechnik.

Zum Laden beim Fahren gibt es weltweit mehrere Ansätze , etwa in Deutschland bei zwei Fraunhofer-Instituten(öffnet im neuen Fenster) sowie in Großbritannien(öffnet im neuen Fenster) .


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