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Actros mit Highway Pilot: Zusammenarbeit mit Pkw-Entwicklern
Actros mit Highway Pilot: Zusammenarbeit mit Pkw-Entwicklern (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Pkw und Lkw unterscheiden sich

"Das System fordert mich auf, wieder zu übernehmen", erklärt Zeilinger. "Ich betätige den dafür vorgesehenen Schalter und übernehme das Fahren wieder manuell". Wir sind kurz vor der Autobahnabfahrt, und die Fahrt geht wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Das automatisierte Fahren ist nur für die Autobahn gedacht. Sobald der Lkw die wieder verlässt oder wenn eine ungewöhnliche Situation auftaucht wie eine Baustelle, muss der Fahrer übernehmen. Teilautomatisiertes Fahren heißt das in der Fachsprache. Bei diesem Grad der Automatisierung muss der Fahrer zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen können.

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Die assistierte Querlenkung ist neu

Dass zu den Systemen für die Längsregelung nun auch noch die Querregelung, also die Lenkung, hinzugekommen ist, ist für Zeilinger nur konsequent. "Für uns ist damit die Geschichte unserer aktiven Sicherheitssysteme fortgeschrieben", sagt er. Er arbeite seit 28 Jahren in der Nutzfahrzeug-Entwicklung. "Als ich dort angefangen habe, gab es kaum automatisierte Systeme. Wir haben damals mit der EPS, der elektropneumatischen Schaltung, angefangen, um das Schalten im Doppel-H zu vereinfachen." Und jetzt fährt sich der Actros auf der Autobahn unter gewissen Bedingungen quasi selbst.

Ziel sei, Lkw-Fahrern die Arbeit zu erleichtern. "Neun Stunden hinter dem Lenkrad ist eine lange Zeit", sagt Zeilinger. Die Assistenzsysteme unterstützten die Fahrer gerade bei monotonen Etappen auf der Autobahn oder im Stau. Der Fahrer wird so entlastet. Das soll zum einen zur Verkehrssicherheit beitragen. Außerdem soll das System durch gleichmäßigeres Fahren helfen, Kraftstoff zu sparen.

Lkw- und Pkw-Entwickler arbeiteten zusammen

Bei der Entwicklung der Assistenzsysteme und auch bei der des Highway Pilot haben die Entwickler auf der Lkw-Seite eng mit der Pkw-Entwicklung zusammengearbeitet, erzählt Zeilinger. "Bei den Sensoren sind wir nahe an der Pkw-Technologie." Auch die Verarbeitung der Sensordaten, die Erzeugung des Umgebungsbildes aus den Daten, sei sehr ähnlich.

Unterschiede gibt es aber auch, beispielsweise in der Bildverarbeitung: Das Fahrerhaus des Lkw bewegt sich, das muss in der Bildverarbeitung ausgeglichen werden. "Oder sobald es in den aktiven Part geht, also in die Fahrstrategie", sagt Zeilinger: Durch den höheren Schwerpunkt habe ein Lkw ein ganz anderes Verhalten als ein Pkw. Auch die Ansteuerung sei ganz anders: Der Pkw bremse hydraulisch und habe ein elektrisches Lenksystem, der Lkw hingegen bremse pneumatisch und habe eine Hydrauliklenkung mit angebautem Motor.

Es gibt aber noch mehr Lkw-Hersteller als nur Daimler, die sich mit automatisiertem Fahren beschäftigen.

 Autonomes Fahren: Hände weg vom Lenkrad - der Lkw steuert selbstVolvo fährt im Konvoi 

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ipodtouch 30. Nov 2015

Auf welchen Autobahnen Bayerns bist du denn unterwegs, wo es keinen Standstreifen gibt...

Skorvamon 26. Nov 2015

Klar ergibt es Sinn. Müsste man halt nur mal drüber nachdenken. Tipp: Thema lesen und...

RvdtG 26. Nov 2015

Womit auch schon ein Lösungsansatz skizziert ist: LKW-Transport muss so viel teurer...

Garagoos 26. Nov 2015

Da Tachos vorgehen sind eingestellt 85/kmh max 82km/h real ..... Rasen würd ich das nicht...

sinibald 25. Nov 2015

Gott sei dank hast du diese Sachlage erkannt. Schick mal eine Email an Daimler&Co aber...



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