Autonomes Fahren: Googles Mini-Autos sollen auf Wildwechsel reagieren können

Austin ist nach Unternehmensangaben die zweite Stadt nach dem kalifornischen Firmensitz Mountain View, in der die autonomen Autos getestet werden können. Google erprobte in Austin bereits seinen selbstfahrenden Lexus RX450h für etwa zwei Monate, nun kommen die kleinen Fahrzeuge zum Zug, die extra für die Tests gebaut wurden. Sie werden allerdings nicht im gesamten Stadtgebiet, sondern nur im Norden und Nordosten Austins erprobt.

Wie bei den SUVs sind auch bei selbstkonstruierten, selbstfahrenden Autos(öffnet im neuen Fenster) Menschen mit an Bord, die das Verhalten des Fahrzeugs überwachen. Neben einem Lenkrad und Pedalen gibt es Spiegel und ähnliches Zubehör, das nur der Mensch benötigt. Der darf bei Googles Auto auch ins Geschehen eingreifen.
Im August 2014 wurden Googles Pläne bekannt, die autonom fahrenden Autos nur in einer Simulationswelt testen zu wollen. Dazu wurde eine virtuelle Abbildung des Wegesystems in Kalifornien entwickelt. Eigentlich sollte diese Testumgebung im Zulassungsverfahren sogar Straßentests ersetzen, doch dagegen hatten die Behörden etwas. Kurz vor Weihnachten 2014 stellte Google ein voll funktionsfähiges, selbstfahrendes Auto vor.


Besorgten Einwohnern der Stadt, die in Informationsveranstaltungen auf die neuen Verkehrsteilnehmer aufmerksam gemacht wurden, sicherte Google laut einem Bericht der Dallas News(öffnet im neuen Fenster) zu, dass die Fahrzeuge auch mit Wild, das die Straße kreuzt, umgehen könnten. Die Autos sind mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet, die die Umgebung abtasten.
In Austin herrschen andere klimatische Bedingungen als in Mountain View, und weitere Herausforderungen wie ein anderes Stadtbild warten auf die Google Autos.



