Autonomes Fahren: Einride stellt neue autonome Lkw vor

Für die neuen Fahrzeuge hat das schwedische Unternehmen ein neues Klassifizierungssystem für autonomes Fahren geschaffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomer Pod von Einride
Autonomer Pod von Einride (Bild: Einride)

Das schwedische Unternehmen Einride hat neue autonome Lieferfahrzeuge angekündigt, vier Varianten seiner Nutzfahrzeuge. Sie werden nach einem eigenen System klassifiziert und sollen ab dem kommenden Jahr auf der Straße eingesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) Datenintegration
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. HPC Systemingenieurin (m/w/d) / Scientific Computing
    Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES, Bremen, Bremerhaven
Detailsuche

Die Fahrzeuge ähneln dem T-Pod, der bereits im Einsatz ist. Wie dieser werden auch die neuen Fahrzeuge kein Fahrerhaus haben. Sie sollen laut Einride aber eine bessere Aerodynamik haben und funktionaler sein.

AET 1 ist für abgeschlossenes Gelände gedacht

Autonomous Electric Transport (AET) nennt Einride seine Klassifizierung für die Fahrzeuge. AET 1 ist gedacht für den Einsatz auf abgeschlossenen Bereichen mit vorgegebenen Routen, die sich besonders gut für einen vollständig autonomen Betrieb eignen. AET 2 ist soll außer auf abgeschlossenem Gelände auch auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden, dort aber nur kurze Distanzen zurücklegen. Beide fahren höchstens 30 km/h schnell. Die Fahrzeuge wiegen jeweils 26 Tonnen und können mit maximal 16 Tonnen beladen werden. Die Reichweite beträgt 130 bis 180 Kilometer.

Für die Straße sind AET 3 und AET 4 konzipiert. AET 3 soll auf Nebenstraßen und weniger stark befahrenen Hauptstraßen fahren. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 45 km/h liegen. AET 4 fährt bis zu 85 km/h schnell und kann auch auf Hauptstraßen und Autobahnen eingesetzt werden. Gewicht und Nutzlast sind ähnlich wie die der beiden anderen Varianten.

Golem Karrierewelt
  1. Masterclass Data Science mit Pandas & Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.09.2022, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-07.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Alle vier Fahrzeugtypen können ab sofort vorreserviert werden. AET 1 und AET 2 werden ab dem kommenden Jahr verfügbar sein, die beiden anderen 2022 bis 2023. Allerdings verkauft Einride seine Fahrzeuge nicht, sondern vermietet sie. AET 1 soll im Monat 18.000 US-Dollar kosten, für AET 2 verlangt das Unternehmen 1.000 US-Dollar mehr. Die Straßenfahrzeuge AET 3 und AET 4 sind teurer: Sie werden 20.000 US-Dollar respektive 22.500 US-Dollar kosten.

Nach der offiziellen Lesart sind die Fahrzeuge hochautomatisiert (Level 4) unterwegs und werden dabei von einem Kontrollzentrum aus überwacht. Laut Einride sind die Pods jedoch komplett neuartige Fahrzeuge, die nicht in vorhandene Standards passen. "Wir haben das AET-Klassifizierungssystem auf der Grundlage von Anwendungsfällen für ein fahrerloses, elektrisches Frachtfahrzeug geschaffen", sagte Technikchef Pär Degerman.

Als Transport as a Service bezeichnet Einride sein Geschäftsmodell. Dabei sind die Fahrzeuge nur eine Komponente. Dazu kommt eine Software sowie eine Plattform zum Planen, Verwalten und Ausführen von Transporten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


X-Press 09. Okt 2020

Für das Geld des 4ers bekommst du 3 LKW inklusive Fahrer pro Monat... und auch noch mehr...

Incognito 08. Okt 2020

30km/h auf geschlossenem Gelände... das benötigt sicher Expertise aber kommt wohl eher...

SM 08. Okt 2020

Da bin ich mal gespannt welche Strecken dafür in Frage kommen sollen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prehistoric Planet
Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
Ein IMHO von Marc Sauter

Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
Artikel
  1. Bluetooth-Tracker: Airtag-Firmware lässt sich komplett austauschen
    Bluetooth-Tracker
    Airtag-Firmware lässt sich komplett austauschen

    Die Apple Airtags lassen sich nicht nur klonen. Forscher können auch beliebige Sounds auf dem Bluetooth-Tracker abspielen.

  2. Netzausbau: Bundesländer wollen dreifach höhere Datenrate
    Netzausbau
    Bundesländer wollen dreifach höhere Datenrate

    Der Bundesrat dürfte dem Recht auf schnelles Internet, wie es die Bundesregierung vorsieht, nicht zustimmen. Die Festlegungen seien "unterambitioniert und nicht zeitgerecht".

  3. Ampere Computing, FDroid, Paketarchive: Großbritannien prüft Fab-Verkauf an chinesischen Investor
    Ampere Computing, FDroid, Paketarchive
    Großbritannien prüft Fab-Verkauf an chinesischen Investor

    Sonst noch was? Was am 27. Mai 2022 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 evtl. bestellbar • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12GB günstig wie nie: 1.024€ • MSI Gaming-Monitor 32" 4K günstig wie nie: 999€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) [Werbung]
    •  /