Autonomes Fahren: Einride stellt erste Fernlenkerin für autonome Pods vor

Tiffany Heathcott hat ihren Platz hinter dem Steuer eines Lkw gegen einen Joystick im Kontrollzentrum für autonom fahrende Pods eingetauscht.

Artikel veröffentlicht am ,
Tiffany Heathcott trifft erstmals auf einen von Einrides Pods.
Tiffany Heathcott trifft erstmals auf einen von Einrides Pods. (Bild: Einride)

Fernlenken statt Fernfahren: Einride hat auf der Konferenz SXSW die erste Lenkerin vorgestellt, die die automatisierten Lkw des schwedischen Unternehmens steuern soll.

Stellenmarkt
  1. Projektmitarbeiter*in Passive Dateninfrastruktur (m/w/d)
    IPB Internet Provider in Berlin GmbH, Berlin
  2. (Senior) Scrum Master (m/w/d) IT-Projekte
    AUSY Technologies Germany AG, Frankfurt, München, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf
Detailsuche

Einride bietet automatisiert fahrende Pods an - Lkw ohne Führerkabine, die Waren ausliefern sollen. Bei ihren Fahrten sollen die Lkw von einem Kontrollzentrum aus überwacht werden. Die erste dieser Remote Pod Operator ist Tiffany Heathcott, eine Truckerin mit langjähriger Berufserfahrung.

Nach offizieller Lesart sind die Fahrzeuge hochautomatisiert (Level 4) unterwegs. Laut Einride sind die Pods jedoch komplett neuartige Fahrzeuge, die nicht in vorhandene Standards passen. Remote Pod Operators wie Heathcott beobachten und unterstützen die Pods, um sicherzustellen, dass diese planmäßig operieren.

Eine Person betreut mehrere Fahrzeuge

Vorteil dieses Systems ist laut Einride, dass eine Person mehrere Pods gleichzeitig betreuen kann, was zu einer weiteren Effizienzsteigerung führt. Dadurch gebe es für die Remote Pod Operator geregeltere Arbeitszeiten und ein angenehmeres Arbeitsumfeld.

Golem Karrierewelt
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    18.-20.07.2022, Virtuell
  2. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    19.-21.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Als ich auf die Möglichkeit stieß, mit Einride in dieser neuen Funktion zusammenzuarbeiten, sah ich, dass dies einer der größten Schritte war, die ich bei der Schaffung einer besseren und nachhaltigeren Zukunft für die nächste Generation und den Planeten mitmachen konnte", sagte Heathcott. "Wenn andere Lkw-Fahrer erst einmal sehen, was der Remote-Ansatz im Transport sowohl beruflich als auch persönlich bedeuten kann, bin ich zuversichtlich, dass sich immer mehr an einem nachhaltigen Wandel beteiligen wollen."

Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität

Voraussetzung für Remote Pod Operator ist wie bei einem konventionellen Trucker der entsprechende Führerschein. Zudem müssen sie praktische Erfahrungen im Steuern von Lkw vorweisen können. Sie durchlaufen dann ein von Einride konzipiertes Ausbildungsprogramm, in dem sie mit dem Einride Pod und der Remote Pod Operation Station Erfahrungen sammeln.

"Während wir unsere autonomen und elektrischen Lösungen weiter ausbauten, wussten wir, dass wir uns auch mit den Arbeitsplätzen befassen mussten, die für eine sichere und skalierbare Umsetzung erforderlich sind, und haben eine Marktlücke für diese Art von Aufgaben gesehen", sagte Robert Falck, Chef und Gründer von Einride. "Wir glauben, dass autonomes Fahren nicht bedeutet, den menschlichen Faktor auszuschließen. Wir glauben im Gegenteil, dass die Technik stärker ist, wenn der menschliche Faktor noch im Spiel ist, und wir setzen uns dafür ein, die Einführung unserer autonomen und elektrischen Technologie mit diesem Fernbedienungsansatz sicherer zu machen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bastie 16. Mär 2022

Vielleicht bezieht sich der Thread-Ersteller auf die explizite Erwähnung des weiblichen...

Arrideus 16. Mär 2022

Wenn die Pods doch autonom sind, wozu brauchts noch eine Fernlenkerin?

Mars018 16. Mär 2022

Jeder Kraftfahrer vor antritt seiner Fahrt die meisten Kraftfahrer hören verschlossene...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
30 Jahre Alone in the Dark
Als der Horror filmreif wurde

Alone in the Dark feiert Geburtstag. Das Horrorspiel war ein Meilenstein bei der filmreifen Inszenierung von Games. Wie spielt es sich heute?
Von Andreas Altenheimer

30 Jahre Alone in the Dark: Als der Horror filmreif wurde
Artikel
  1. Update-Installation dauert: Störungen bei Kartenzahlungen im Einzelhandel bleiben
    Update-Installation dauert
    Störungen bei Kartenzahlungen im Einzelhandel bleiben

    Es gibt ein Update, um die Zahlungsstörungen mit Giro- oder Kreditkarte zu beseitigen. Die Verteilung des Updates braucht aber noch Zeit.

  2. Bundesverkehrsministerium: Begleitende Marktforschung zum 9-Euro-Ticket geplant
    Bundesverkehrsministerium
    Begleitende Marktforschung zum 9-Euro-Ticket geplant

    Das Bundesverkehrsministerium beabsichtigt, mit Nutzungsdaten zum 9-Euro-Ticket den öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern.

  3. Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
    Optibike
    E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

    Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (ASUS VG30VQL1A QHD/200 Hz 329€ statt 400€ im Vergleich) • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) [Werbung]
    •  /