Autonomes Fahren: Einride stellt erste Fernlenkerin für autonome Pods vor

Tiffany Heathcott hat ihren Platz hinter dem Steuer eines Lkw gegen einen Joystick im Kontrollzentrum für autonom fahrende Pods eingetauscht.

Artikel veröffentlicht am ,
Tiffany Heathcott trifft erstmals auf einen von Einrides Pods.
Tiffany Heathcott trifft erstmals auf einen von Einrides Pods. (Bild: Einride)

Fernlenken statt Fernfahren: Einride hat auf der Konferenz SXSW die erste Lenkerin vorgestellt, die die automatisierten Lkw des schwedischen Unternehmens steuern soll.

Einride bietet automatisiert fahrende Pods an - Lkw ohne Führerkabine, die Waren ausliefern sollen. Bei ihren Fahrten sollen die Lkw von einem Kontrollzentrum aus überwacht werden. Die erste dieser Remote Pod Operator ist Tiffany Heathcott, eine Truckerin mit langjähriger Berufserfahrung.

Nach offizieller Lesart sind die Fahrzeuge hochautomatisiert (Level 4) unterwegs. Laut Einride sind die Pods jedoch komplett neuartige Fahrzeuge, die nicht in vorhandene Standards passen. Remote Pod Operators wie Heathcott beobachten und unterstützen die Pods, um sicherzustellen, dass diese planmäßig operieren.

Eine Person betreut mehrere Fahrzeuge

Vorteil dieses Systems ist laut Einride, dass eine Person mehrere Pods gleichzeitig betreuen kann, was zu einer weiteren Effizienzsteigerung führt. Dadurch gebe es für die Remote Pod Operator geregeltere Arbeitszeiten und ein angenehmeres Arbeitsumfeld.

"Als ich auf die Möglichkeit stieß, mit Einride in dieser neuen Funktion zusammenzuarbeiten, sah ich, dass dies einer der größten Schritte war, die ich bei der Schaffung einer besseren und nachhaltigeren Zukunft für die nächste Generation und den Planeten mitmachen konnte", sagte Heathcott. "Wenn andere Lkw-Fahrer erst einmal sehen, was der Remote-Ansatz im Transport sowohl beruflich als auch persönlich bedeuten kann, bin ich zuversichtlich, dass sich immer mehr an einem nachhaltigen Wandel beteiligen wollen."

Voraussetzung für Remote Pod Operator ist wie bei einem konventionellen Trucker der entsprechende Führerschein. Zudem müssen sie praktische Erfahrungen im Steuern von Lkw vorweisen können. Sie durchlaufen dann ein von Einride konzipiertes Ausbildungsprogramm, in dem sie mit dem Einride Pod und der Remote Pod Operation Station Erfahrungen sammeln.

"Während wir unsere autonomen und elektrischen Lösungen weiter ausbauten, wussten wir, dass wir uns auch mit den Arbeitsplätzen befassen mussten, die für eine sichere und skalierbare Umsetzung erforderlich sind, und haben eine Marktlücke für diese Art von Aufgaben gesehen", sagte Robert Falck, Chef und Gründer von Einride. "Wir glauben, dass autonomes Fahren nicht bedeutet, den menschlichen Faktor auszuschließen. Wir glauben im Gegenteil, dass die Technik stärker ist, wenn der menschliche Faktor noch im Spiel ist, und wir setzen uns dafür ein, die Einführung unserer autonomen und elektrischen Technologie mit diesem Fernbedienungsansatz sicherer zu machen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bastie 16. Mär 2022

Vielleicht bezieht sich der Thread-Ersteller auf die explizite Erwähnung des weiblichen...

Arrideus 16. Mär 2022

Wenn die Pods doch autonom sind, wozu brauchts noch eine Fernlenkerin?

Mars018 16. Mär 2022

Jeder Kraftfahrer vor antritt seiner Fahrt die meisten Kraftfahrer hören verschlossene...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /