Weitere Länder sollen folgen

Unklar ist zudem, wann und in welchen Ländern das System künftig ebenfalls aktiviert werden kann. Deutschland hat dazu bereits 2017 die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, andere Länder sind noch nicht so weit. Die erforderliche Zulassung des Systems gilt allerdings nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa. "Wir haben den Drive Pilot in den Kernmärkten wie Deutschland, den USA und China schon getestet. Wir haben die Funktion noch nicht in allen europäischen Ländern getestet, aber in dem ein oder anderen Land. Das passiert dann natürlich rechtzeitig vor dem weiteren Rollout", sagte Hafner.

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Die Tests in anderen Ländern sind allerdings sehr aufwendig. "Es gibt leider keinen Stau-on-Demand, weshalb das Testing im realen Straßenverkehr zeitaufwendig ist", sagte ein Audi-Experte im Gespräch mit Golem.de. Während Audi geplant hatte, das System möglichst von Anfang an EU-weit freizugeben, geht Daimler daher schrittweise vor.

Selbstständiges Parken im Parkhaus

In besonderen Situationen soll die neue S-Klasse sogar vollständig ohne Fahrer unterwegs sein. Dazu hat Daimler zusammen mit dem Autozulieferer Bosch das sogenannte Automated Valet Parking (AVP) entwickelt. Für die Autofahrer wird das Parken im Parkhaus dadurch einfacher: Sie stellen ihr Fahrzeug in einer sogenannten Drop-off-Zone vor dem Parkhaus ab und schließen es ab. Sie öffnen auf dem Smartphone die Park-App, starten den Parkvorgang und gehen. Das Auto fährt mithilfe der im Parkhaus verbauten Infrastruktur selbstständig auf den Parkplatz. Das Abholen lässt sich dann ebenfalls per App starten.

Mit der Vorrüstung für den Intelligent Park Pilot sei die S-Klasse für fahrerloses, vollautomatisiertes Parken vorbereitet, erklärt Daimler. Das entspreche dann sogar der Automatisierungsstufe 4 (SAE Level 4). Damit habe die neue S-Klasse die Technik an Bord, um vollautomatisiert und fahrerlos in mit AVP-Infrastruktur ausgerüsteten Parkhäusern ein- und auszuparken, sofern die nationalen Gesetze einen solchen Betrieb erlauben.

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Auch wenn die Funktionen des Staupiloten noch begrenzt sind: Der erste Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren wird damit gemacht. Welche anderen Hersteller mit entsprechenden Ankündigungen folgen werden, ist unklar. BMW sagte auf Anfrage von Golem.de im Juli: Der für das kommende Jahr geplante iNext werde "das erste Fahrzeug der BMW Group, das automatisierte Fahr- und Parkfunktionen aus einem neuen Technologiebaukasten bieten wird". Auf die Nachfrage, ob auch ein Staupilot zu diesen Funktionen gehören werde, hieß es: "So konkret wollen wir uns da im Moment noch nicht in die Karten schauen lassen."

Tesla-Chef Musk kündigt regelmäßig an, dass seine Elektroautos demnächst autonom fahren könnten. So sagte er Anfang Juli, dass die Funktionen für vollautonomes Fahren (Level 5) möglicherweise schon in diesem Jahr fertiggestellt werden könnten. Doch Tesla vertritt bislang eine sehr spezielle Definition von autonomem Fahren, bei dem der Mensch am Ende doch immer noch jederzeit das Steuer übernehmen können muss.

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 System für Notfälle ausgelegt
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DasJupp 01. Sep 2020

Der Fahrer hat auch nicht gebremst...

robinx999 31. Aug 2020

Wirklich public wurde es erst nachdem es Burgeking getweetet hatte, und Tesla hat dann...

berritorre 31. Aug 2020

Ich habe keinen Mercedes und werde mir vermutlich auch nie eine leisten können. Aber...

berritorre 31. Aug 2020

Naja, unschlagbar... Einfach mal Waze probieren. ;-) Aber: in Deutschland hat Waze auch...

bplhkp 31. Aug 2020

Hier stehen S- und U-Bahnen auch gerne im Stau - die Fahrer nennen das auch so. Das ist...



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