Abo
  • Services:

Autonomes Fahren: Der Roboracer testet in Donington

Erste Testfahrten für ein Rennauto ohne Fahrer: Bei den Testfahrten der Elektrorennserie Formel E wird auch erstmals ein autonom fahrendes Auto dabei sein. Die Serie Roborace soll künftig im Rahmenprogramm der Formel E fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomer Prototyp Devbot: Antriebsstrang, Sensorik und Computertechnik wie beim späteren Serienboliden
Autonomer Prototyp Devbot: Antriebsstrang, Sensorik und Computertechnik wie beim späteren Serienboliden (Bild: Roborace/Screenshot: Golem.de)

Startampel auf grün für den Devbot: Die Rennserie Roborace testet in dieser Woche den Prototypen des unbemannten Rennwagens auf der Strecke von Donington Park. Roborace ist eine Serie mit autonom fahrenden Rennwagen.

Stellenmarkt
  1. DAN Produkte GmbH, Raum Schleswig-Holstein, Niedersachen, Hamburg, Bremen (Home-Office)
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln

Devbot ähnelt eher einem Le-Mans-Prototypen ohne Karosserie. Das Auto sei aber eine Eigenentwicklung für die Roborace-Klasse, berichtet das Online-Nachrichtenangebot Motorsport.com. Größter Unterschied zum späteren Serienfahrzeug aber ist, dass das Auto ein Cockpit für einen Fahrer hat.

Mögen die besseren Algorithmen gewinnen

Roborace ist eine Serie autonom fahrender Elektrorenner. In den Rennen treten Einheitsautos gegeneinander an. Die Teams sollen die Algorithmen, die die Autos steuern, selbst entwickeln. Entscheidend ist also die Fahrleistung, nicht die Technik des Autos. Das Team, das die besten Algorithmen entwickelt hat, gewinnt.

Devbot ist mit dem gleichen Antriebsstrang, den gleichen Sensoren, Computer- und Kommunikationssystemen ausgestattet, die später auch das Serienauto haben wird. Zweck des Prototyps sei, dass die Teams ihre Software entwickeln und Erfahrungen mit der Hardware machen könnten, erklären die Verantwortlichen der Rennserie.

Roborace testet zusammen mit Formel E

Roborace hat ein Video veröffentlicht, das einen geheimen Test auf der englischen Grand-Prix-Strecke von Silverstone zeigt. Öffentlich soll Devbot erstmal am 24. August 2016 in Donington auftreten, bei den Testfahrten der Elektrorennserie Formel E, die seit 2014 jedes Jahr vor Saisonstart auf der Strecke in Mittelengland testet.

Der echte Roboracer soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Entworfen wurde das futuristische Auto von Daniel Simon. Der Designer hat unter anderem in der Formel 1 gearbeitet und an diversen Hollywood-Produktionen mitgewirkt. So hat er beispielsweise für den Science-Fiction-Film Tron: Legacy das Light Bike entworfen.

Geplant ist, dass die Roboracer in Rahmenprogramm der Formel E antreten. Die dritte Saison der Elektrorennserie startet am 9. Oktober in Hongkong. Dann sind die autonomen Boliden aber noch nicht dabei. Die Teams sollen ein halbes Jahr zur Vorbereitung bekommen. Das bedeutet, die Roboracer gehen erst in der zweiten Saisonhälfte im kommenden Frühjahr an den Start.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20

DragonHunter 24. Aug 2016

Und wie willst du wen auf einer Rennstrecke umfahren, wenn da keiner ist, weil ALLE...

Andi K. 23. Aug 2016

Ich war dabei als Audi ihren A7 autonom mit 250 auf den Hockenheimring fuhren lies. Ich...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi Thermal angesehen

Die Anafi Thermal kann dank Wärmebildsensor Temperaturdaten von -10 bis 400° Celsius messen.

Parrot Anafi Thermal angesehen Video aufrufen
Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

    •  /