Autonomes Fahren: Baidu darf fahrerlose Autos in Peking testen

Eine Open-Source-Software für autonomes Fahren hat Baidu bereits veröffentlicht. Wie gut sie ist, darf das Unternehmen in naher Zukunft in der chinesischen Hauptstadt ausprobieren - allerdings nicht auf den breiten Boulevards am Platz des Himmlischen Friedens.

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Autonome Autos von Baidu: Die Software Apollo ist Open Source.
Autonome Autos von Baidu: Die Software Apollo ist Open Source. (Bild: Baidu)

Suchmaschinenbetreiber scheinen eine Affinität für autonomes Fahren zu haben. Neben Google arbeitet auch der chinesische Internetkonzern Baidu an Autos, die selbstständig fahren können. Das Unternehmen hat nun von der Stadt Peking die Genehmigung erhalten, seine Technik zum autonomem Fahren im Straßenverkehr zu testen - in einigen Vororten, die weniger dicht bevölkert sind. Die Erlaubnis beschränkt sich auf 33 Straßen mit einer Länge von zusammen etwa 105 km.

Baidu arbeitet schon seit einiger Zeit an Technik für selbstfahrende Autos. Vor einem Jahr hat das Unternehmen das Projekt Apollo initiiert. Dessen Ziel ist es, eine Software für autonomes Fahren zu entwickeln und als quelloffen zur Verfügung zu stellen. In Kürze soll die Version 2.0 fertig sein.

Baidu kooperiert mit internationalen Partnern

An dem Projekt sind gut 50 Partner aus China, aber auch aus andern Ländern beteiligt. Dazu gehören Universitäten und Unternehmen aus verschiedenen Sparten, etwa Automobilhersteller wie Daimler und Ford, der Softwarekonzern Microsoft, die Hardwarehersteller Nvidia und Intel sowie Zulieferer wie Bosch und Continental. Auch das US-Unternehmen Delphi, das ein eigenes System für autonomes Fahren entwickelt, ist dabei.

Baidu ist nicht das einzige Unternehmen, das in China an fahrerlosen Autos entwickelt. Schanghai hat kürzlich dem ortsansässigen Autohersteller SAIC sowie dem Elektroautohersteller Nio Genehmigungen für Tests auf öffentlichen Straßen erteilt. Auch der Fahrdienst Didi Chuxing beschäftigt sich damit.

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