Autonomes Fahren: Auch BMW verzichtet vorerst auf Level 3
Der Autohersteller BMW verzichtet bei seinem Topmodell künftig auf das hochautomatisierte Fahren nach Level 3. Ein Unternehmenssprecher bestätigte der Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) (Paywall), dass mit der Ende April 2026 anstehenden Modellpflege des 7er-BMW der Personal Pilot L3 nicht mehr angeboten werde. BMW begründete demnach den Schritt mit dem eingeschränkten Kundennutzen und mangelnder Nachfrage.
Der Münchner Hersteller hatte das System zum Aufpreis von 6.000 Euro erstmals im Juli 2023 präsentiert . Dieses unterscheidet sich aufgrund der rechtlichen Vorgaben kaum vom Drive Pilot von Mercedes-Benz. Aktivieren lässt sich der Staupilot nur bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h auf der Autobahn. Dazu muss das System ein dicht vorausfahrendes Fahrzeug erkennen. Ein Spurwechsel ist nicht möglich.
Mercedes verzichtet ebenfalls
Mercedes-Benz erklärte vor wenigen Wochen ebenfalls , den Staupiloten künftig nicht mehr in der S-Klasse und dem vollelektrischen EQS anbieten zu wollen. Zur Begründung hieß es: "Unser Anspruch ist es, unseren Kundinnen und Kunden ein System anzubieten, das ihnen einen noch größeren Mehrwert und Komfort bietet." Wegen vieler Einschränkungen ließ sich der Staupilot nur in wenigen Situationen über einen längeren Zeitraum nutzen.
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Anders als Mercedes bietet BMW schon seit Längerem in Europa ein freihändiges Fahren nach Level 2 an. Der Autobahnassistent ist auch in der sogenannten Neuen Klasse verfügbar . Laut BMW ist dies das europaweit erste System, dass nach der neuen UN/ECE-Regelung 171 (DCAS) zugelassen wurde.
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