Abo
  • Services:

Autonomes Fahren: Apple zeigt Interesse an selbstfahrenden Autos

Es ist die erste öffentliche Äußerung von Apple zu selbstfahrenden Autos. In einem Schreiben an eine US-Aufsichtsbehörde hat sich das Unternehmen für einen möglichst unbeschränkten Test autonom agierender Fahrzeuge eingesetzt. Apple hat in diesem Bereich viel vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple bekundet Interesse an autonomen Autos.
Apple bekundet Interesse an autonomen Autos. (Bild: Sascha Steinbach/Getty Images for Apple)

Es gilt seit vielen Monaten als offenes Geheimnis, dass Apple in den Automarkt vorstoßen möchte. Eine offizielle Ankündigung gab es allerdings nicht - bis jetzt. Apple hat sich in einem Schreiben an die US-Verkehrssicherheitsbehörde dafür eingesetzt, dass Tests autonomer Fahrzeuge möglichst wenig eingeschränkt werden. Der Brief von Apple ist mit 22. September 2016 datiert und wurde jetzt öffentlich bekannt. In dem fünfseitigen Schreiben zeigt sich Apple sehr interessiert an der Technik autonomer Fahrzeuge.

Ford-Manager arbeitet für Apple

Stellenmarkt
  1. Landratsamt Reutlingen, Reutlingen bei Stuttgart
  2. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Neustadt

Das Unternehmen betont, dass es erheblich in die Erforschung selbstlernender Maschinen investiere. Das Potenzial selbstfahrender Autos werde als enorm groß eingeschätzt. Nach Einschätzung von Apple könnten mit autonom agierenden Fahrzeugen viele Millionen Unfälle jährlich verhindert werden.

Den Brief hat Steve Kenner unterzeichnet, der als Job-Bezeichnung den vielsagenden Titel Director of Product Integrity trägt. Sein früherer Arbeitgeber war Ford, wo er für die Verkehrssicherheit im Autoverkehr verantwortlich war.

Projekt Titan wird nicht mehr weiter verfolgt

Seit vielen Monaten gibt es immer wieder Medienberichte, wonach Apple unter dem Codenamen Project Titan ein eigenes Auto bauen wolle. Weiterhin gibt es dafür keine Bestätigung. Zwischenzeitlich sollen 1.800 Mitarbeiter bei Apple an dem Projekt beteiligt gewesen sein. Es gibt die Vermutung, dass das ursprüngliche Vorhaben nicht fortgesetzt werde. Kürzlich sollen Hunderte Mitarbeiter bei Apple entlassen oder versetzt worden sein, die zuvor an Project Titan gearbeitet haben.

Die verbleibenden Beschäftigten sollen bei Apple an Softwarelösungen für autonomes Fahren arbeiten. Es wäre dann denkbar, dass die Apple-Lösung von Autoherstellern in ihren Geräten genutzt wird. Apple wolle gegen Ende 2017 prüfen, ob die Arbeiten fortgesetzt würden. Ein eigenes Auto solle aber nicht mehr entstehen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

thesmann 05. Dez 2016

Da es ja ein selbstfahrendes Auto ist, kann es nach 6 Jahren ja automatisch zum...

User_x 04. Dez 2016

auto? iDrive wäre doch eher was wie ne cloud... wieso nicht gleich iRobot... damit kann...

ip (Golem.de) 04. Dez 2016

danke für den Hinweis, Passage im Artikel wurde überarbeitet.


Folgen Sie uns
       


Cryorig Taku - Test

Das Cryorig Taku ist ein ungewöhnliches Desktop-Gehäuse, bei dem die Montage leider fummelig ausfällt.

Cryorig Taku - Test Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

    •  /