Abo
  • Services:
Anzeige
Tesla Model S (auf der IAA 2015): Sensoren erfassen bestimmte Hindernisse nicht.
Tesla Model S (auf der IAA 2015): Sensoren erfassen bestimmte Hindernisse nicht. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Autonomes Crashen: Tesla Model S rammt selbstständig Anhänger

Tesla Model S (auf der IAA 2015): Sensoren erfassen bestimmte Hindernisse nicht.
Tesla Model S (auf der IAA 2015): Sensoren erfassen bestimmte Hindernisse nicht. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ein Tesla Model S hat einen Unfall verursacht, während der Fahrer abwesend war. Hersteller Tesla Motors sagt, der Fahrer habe das Elektroauto in einen autonomen Fahrmodus versetzt, es dabei aber nicht beaufsichtigt.

Wie sicher ist autonomes Fahren? Ein Tesla Model S ist in den USA autonom unter einen Anhänger gefahren. Der Fahrer hatte das Fahrzeug hinter dem Anhänger abgestellt. Als er nach kurzer Zeit zurückkam, war das Elektroauto eigenständig unter den Hänger gefahren. Hersteller Tesla Motors hält unsachgemäße Behandlung für die Unfallursache.

Anzeige

Der Unfall sei in Lindon im US-Bundesstaat Utah geschehen, berichtet die Radio- und Fernsehstation KSL. Der Fahrer habe das Auto in angemessenem Abstand hinter dem Hänger geparkt gehabt. Bei dem Unfall wurde die Windschutzscheibe des Autos beschädigt.

Das Model S kann selbstständig parken

Hersteller Tesla Motors hat die Logdaten des Autos untersucht und hält den Fahrer für verantwortlich. Laut Tesla war zum Zeitpunkt des Unfalls die Summon-Funktion, etwa: herbeirufen, aktiviert. Die ermöglicht, dass ein Model S selbstständig ein- oder ausparkt.

Aktiviert wird die Funktion über eine Smartphone-App. Der Fahrer muss daneben stehen. Laut Tesla wurde die Funktion drei Sekunden nach dem Aussteigen aktiviert. Der Unfall sei "ein Resultat davon, dass der Fahrer nicht sorgfältig auf die Umgebung des Fahrzeugs geachtet habe, als er die Summon-Funktion nutzte", heißt in einem Brief, den Tesla dem Fahrer geschrieben hat.

Summon war laut Fahrer nicht aktiv

Der Fahrer hingegen sagte KSL, er habe einige Minuten neben dem Auto gestanden und sich mit einer Person unterhalten. Anschließend seien die beiden zusammen über die Straße gegangen und hätten ein Gebäude betreten. Wäre der Unfall in dieser Zeit passiert, hätten sie seiner Ansicht nach den Aufprall hören müssen. Außerdem bestreitet er, Summon aktiviert zu haben.

In einer Stellungnahme an KSL erklärt Tesla, Summon sei noch eine Betaversion. Es sei immens wichtig, dass ein Fahrer, während er die autonomen Funktionen des Autos nutzt, beim Auto bleibe, damit er jederzeit eingreifen könne, wenn etwas Unvorhergesehenes passiere. "Man muss die Kontrolle und die Verantwortung über das Auto behalten, während man diese Funktion nutzt, und sollte sie nur auf Privatgelände einsetzen."

Grund sei, dass die Sensoren des Model S "bestimmte Hindernisse möglicherweise nicht erfassen", sagt Tesla, etwa wenn sie besonders nah seien, niedriger als das Armaturenbrett oder von der Decke hingen.


eye home zur Startseite
PiranhA 20. Mai 2016

Nachtrag: Die Tegras werden anscheinend schon deutlich häufiger eingesetzt (siehe http...

gadthrawn 19. Mai 2016

Such mal nach Studien zu dem Thema. Selbst das Hupverhalten steigt bei höherer Temperatur...

simpletech 14. Mai 2016

Ein haus ist nicht lebensnotwendig. Eine wohnung tuts auch. Wenn du arm bist weil du...

Eheran 13. Mai 2016

Und was hat in dem Zusammenhang ein "aus dem Fenster springen" mit einem "per...

kaymvoit 13. Mai 2016

Nichtmal!?!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. TQ-SYSTEMS GMBH, Seefeld nahe München
  3. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München
  4. über persona service Koblenz, Koblenz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 16,49€
  2. (-75%) 4,99€
  3. (-63%) 21,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Internet of Things

    Fehler in Geschirrspüler ermöglicht Zugriff auf Webserver

  2. Vikings im Kurztest

    Tiefgekühlt kämpfen

  3. Deep Sea Mining

    Nautilus Minerals will Gold auf dem Meeresgrund abbauen

  4. Festplatten zerstören

    Wie man in 60 Sekunden ein Datencenter auslöscht

  5. Supercomputer

    HPE und BASF kooperieren für die industrielle Chemie

  6. Lufthansa

    Hyperloop könnte innerdeutsche Flüge ersetzen

  7. Blitzkrieg 3

    Neuronale-Netzwerke-KI für Echtzeit-Strategiespiel verfügbar

  8. Mobilfunk

    Fonic Smart S erhält mehr Datenvolumen

  9. Gesetzesentwurf

    Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus

  10. Triby Family

    Portabler Lautsprecher mit E-Paper-Display wird Alexa-fähig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tuxedo Book XC1507 v2 im Test: Linux ist nur einmal besser
Tuxedo Book XC1507 v2 im Test
Linux ist nur einmal besser
  1. Gaming-Notebook Razer aktualisiert Blade 14 mit Kaby Lake und 4K-UHD
  2. MSI GS63VR und Gigabyte Aero 14 im Test Entscheidend ist der Akku

Live-Linux: Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware
Live-Linux
Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware

Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. Hollywood Filmstudios wollen Filme kurz nach Kinostart streamen
  2. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  3. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück

  1. Re: Saeure ? Hydraulische Presse ?

    sh4itan | 14:37

  2. Re: Welche Daten speichert denn...

    emuuu | 14:37

  3. Re: Warum nicht einfach verschlüsseln?

    My1 | 14:36

  4. Re: Gerade die schwarzen Raucher müssen...

    Arsenal | 14:36

  5. IT-Experten

    emuuu | 14:35


  1. 14:15

  2. 14:00

  3. 13:30

  4. 12:00

  5. 11:03

  6. 10:43

  7. 10:28

  8. 09:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel