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London Taxi im Speckgürtel

Das Fahrgastmanagement programmierte ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn mit dem Namen Ioki. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg setzte die Software bei Ioki Hop, früher Ioki Hamburg, ein. Damit wird zwischen Fahrgast-App, der Leitstelle sowie dem Fahrer ein Transport vermittelt.

Im Randgebiet von Hamburg nutzen die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein statt großer Busse Hybridfahrzeuge von LEVC, die aussehen wie ein London Taxi. Hierbei werden mehrere Fahrtwünsche zum gleichen Ziel gebündelt.

Ioki ist heute Teil der Benteler-Gruppe. Beim Alike-Projekt gibt es keine direkte Zusammenarbeit. Doch für andere Projekte greift Holon als Teil der Benteler-Gruppe auf die Ioki-Software zurück.

Mit autonom fahrenden Fahrzeugen sammelt Ioki bereits Erfahrung. Im Projekt Kira in Darmstadt sowie im Kreis Offenbach sind E-Autos von Nio im Level 4 unterwegs. Die Deutsche Bahn und der Rhein-Main-Verkehrsverbund testen in dem Projekt, ob sich damit die Nachfrage zu Randzeiten als auch in Randgebieten bedienen lässt.

Autonomes Taxi

Holon und Moia bleiben nicht die einzigen Anbieter für autonomes Fahren in Hamburg. Der Verkehrssenator hat Ende Januar eine Absichtserklärung mit Freenow unterzeichnet. Das Taxiunternehmen, das heute zum US-Anbieter Lyft gehört, wird autonom fahrende Autos in die Flotte aufnehmen.

Modelle und Startzeitpunkt stehen noch nicht fest. Zunächst startet ein Pilotbetrieb in drei Hamburger Stadtteilen. Die Stadt erhofft sich mit den selbstständig fahrenden Taxis eine bessere Anbindung von Wohngebieten am Stadtrand zu ÖPNV-Knotenpunkten.


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