Autonome Zone: Twitter warnt vor weiterer Gewaltandrohung Trumps

Im Streit mit US-Präsident Trump über unzulässige Tweets lässt Twitter nicht locker. Völlig gelöscht werden die Drohungen jedoch nicht.

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Twitter warnt vor einem Tweet von US-Präsident Trump.
Twitter warnt vor einem Tweet von US-Präsident Trump. (Bild: Twitter.com/Screenshot: Golem.de)

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat einen weiteren Tweet von US-Präsident Donald Trump mit einem Warnhinweis versehen. Damit wird der Beitrag zwar nicht gelöscht, jedoch ist es nicht möglich, darauf direkt zu antworten oder ihn zu liken. Grund für den Warnhinweis ist eine Gewaltandrohung Trumps, was laut Twitter gegen die Nutzungsregeln verstößt.

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In seinem Tweet schrieb Trump, dass es in der Hauptstadt Washington niemals eine "autonome Zone" geben werde, solange er Präsident sei. "Wenn sie es versuchen, werden sie mit schwerer Gewalt konfrontiert", drohte Trump. Am Montag hatten Demonstranten unweit des Weißen Hauses einige Barrikaden und Zelte aufgestellt und versucht, eine "autonome Zone" einzurichten, in der die Polizei keinen Zutritt hätte. In der Großstadt Seattle an der Westküste war dies Demonstranten gelungen, was Trump wiederholt scharf verurteilte.

Solche Gewaltandrohungen wie im vorliegenden Fall verstoßen jedoch gegen die Nutzungsbedingungen von Twitter und werden in der Regel gelöscht. Allerdings gibt es Ausnahmen für Tweets, die im "öffentlichen Interesse" liegen.

Ausnahmen gelten unter anderem für "Inhaber einer gewählten oder ernannten Führungsposition in einem Regierungs- oder Gesetzgebungsorgan". Dann wird der Inhalt des Tweets zunächst versteckt, ist nach einem weiteren Klick jedoch sichtbar. Kommentierte Retweets sind möglich, werden jedoch nicht unter dem Tweet angezeigt.

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Der Kurznachrichtendienst hat in den vergangenen Wochen bereits mehrfach in Tweets von Trump eingegriffen. So wurde vor vier Wochen erstmals ein Beitrag als "irreführend" markiert. Wenig später gab es erstmals einen Warnhinweis wegen einer Gewaltandrohung. Anfang Juni 2020 wurde ein veröffentlichtes Video wegen einer Urheberrechtsverletzung gesperrt. In der vergangenen Woche wurde ein von Trump geteiltes Video mit einem Fake-News-Hinweis versehen.

Der US-Präsident reagierte Ende Mai verärgert auf die Eingriffe. Er warf den Online-Netzwerken Zensur vor und will die Plattformen mit einer neuen Verfügung stärker reglementieren.

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berritorre 25. Jun 2020

Nein, denn genau das habe ich ja gesagt: Force kann unter anderem auch mit Gewalt...

Lukuko 25. Jun 2020

Es ist halt etwas anderes wenn es Trump betrifft die EU/China und die Demokraten wollen...

Lukuko 25. Jun 2020

Die Ironie, BLM ist durch drungen von Marxisten und Kommunisten, eine der Gründerinnen...

MKar 25. Jun 2020

Bischen besoffene Uebersetzung oder? Da steht nicht "heavy violence". Korrekte...



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